
Es ist nicht die erste 3D-gedruckte Struktur, die als Pavillon genutzt wird. Auf der Design Miami 2016 wurde der Pavillon „Flotsam und Jetsam“, der die Struktur eines Baumes hat, vorgestellt. Mit VULCAN schaffte es sogar schon ein 3D-gedruckter Pavillon in das Guiness Buch der Rekorde.
Extrem leichte Strukturen für hohe Leistung
An AirMesh wurde seit fünf Jahren bei SUTD mit den Professoren Carlos Bañon und Felix Raspall gearbeitet. Das Ziel der Gruppe war es, extrem leichte Strukturen zu entwickeln, die für hohe Leistung optimiert werden. Der Ausgangspunkt war ein 3D-Konzept für neuronale Netze, das verbunden und extrem redundant ist.
Es ist der erste Gitterrahmen, der den Eurocode-Vorschriften entspricht und dessen Nutzung von der Singapore Building Construction Authority (BCA) für eine kurze Zeit genehmigt wurde. Das „digital gestaltete Belvedere“ ist seit dem 30. August 2019 für Besucher zugänglich. Die Tetraederkonfiguration trägt die Last von 200 linearen gedruckten Knoten, die in 54 parametrischen, maßgeschneiderten 3D-gedruckten Knoten zusammenkommen. Der „himmlische“ Pavillon befindet sich auf einem grünen Hang und ist dort an elf Punkten befestigt.
Der konvexe Rumpf verbindet Besucher mit dem Dragonfly River, dem SG50 Dome, dem Eingang und das Marina Bay Sands Rooftop. Nachts leuchtet das Objekt, das von zwei Schichten mit weißen Netzen umhüllt wird, dank einiger LED-Leuchten. Die Montage der Struktur dauerte zwei Tage und benötigte den Einsatz von fünf Mann. Der gesamte Pavillon wiegt 700 Kilogramm.






