Die Organisatoren des Modular Festival in Augsburg (Bayern) haben eine Zusammenarbeit mit der IHK Akademie Schwaben, die sich mit ihren Weiterbildungsteilnehmern für Augsburger Pop- und Jugendkultur einsetzen, beschlossen. Die IHK Akademie Schwaben erschuf im Rahmen der Kooperation eine übergroße „Modular“-Skulptur von 3,20 Metern Höhe aus Stahl und setzte dabei für das Prototyping auf den 3D-Druck, berichtet „Augsburger Presse“. In den letzten Monaten entstand im gewerblich-technischen Bildungszentrum Augsburg-West die Stahlskulptur.

Projektleiter Uwe Rauschenbach, der Ausbilder im Bereich Konstruktion ist, arbeitete mit seinen Teilnehmern am Bau der „Modular-Skulptur“ federführend mit. Das Modular-Logo wurde in einem CAD-Programm als digitales 3D-Modell entworfen und anschließend ein Prototyp mit dem 3D-Drucker hergestellt. Von der Metall- und Schweißabteilung wurde die Stahlskulptur schließlich zusammengesetzt.
Elektrotechniker und Textilverarbeiter veredelten die Konstruktion mit LED- und Stoffelementen. Das Trainingscenter für Flüchtlinge wurde in die Arbeiten eingebunden. Das Ergebnis resultiert in einem 260 Kilogramm schweren Stahlobjekt, dass der Stadtjugendring für Verschönerung seines Platzes auf dem Modular-Festival erhalten wird. Das Event findet in diesem Jahr vom 15. bis 17. Juni 2017 in Augsburg statt.
Auf dem Schokoladenfestival ChocolArt“ in Tübingen in Tübingen war der 3D-Schokoladendrucker der Hochschule Reutlingen im November letzten Jahres zu bewundern, wie er italienische Pasta und weitere Köstlichkeiten aus Schokolade druckte. Im Januar 2016 fand die Maker-Messe „Make Munich“ in der bayerischen Landeshauptstadt München statt, bei der vor allem das zukunftsweisende Thema 3D-Druck im Mittelpunkt stand.






