Das pädiatrische Rehabilitationszentrum Romans Ferrari in Frankreich hat gemeinsam mit dem italienischen Vertriebsunternehmen für 3D-Drucker, 3DZ, laut einer Fallstudie des Unternehmens, an einem Pilotprojekt für den 3D-Druck von medizinischen Gesichtsmasken gearbeitet, die Kindern bei der Behandlung von Verbrennungen im Gesicht helfen können.

Schmerzhaften Prozess verbessern

Die pädiatrische Rehabilitationseinrichtung Romans Ferrari in Lyon behandelt seit einigen Jahren Kinder mit schweren Verbrennungen. Zusammen mit Studenten der Ecole Centrale de Lyon wandte sich die Einrichtung an die französische Niederlassung von 3DZ. Bei der Behandlung von Kindern stellten sie bisher Orthesen auf eine sehr schmerzhafte Weise her.

Sie müssen zuerst einen Abdruck des Gesichts anfertigen. Diesen benötigen sie anschließend für die Maske, die eine perfekte und biegsame Nachbildung des Gesichts des Kindes sein soll. Bei dieser Methode tragen sie direkt Pflasterstreifen auf das Gesicht auf, die mit Verbrennungen im Gesicht äußerst schmerzhaft für Kinder sein können.

Gesichtsmaskenherstellung vorher
Bisher (im Bild) war die Herstellung von Gesichtsmasken bei Romans Ferrari schmerzhaft und unangenehm (Bild © 3DZ).

Präziser und nicht invasiv dank 3D-Technologien

Das 3DZ und Romans Ferrari überdachten das Verfahren und gestalteten es kindgerechter. Das Ergebnis ist nicht invasiv entstanden und lässt sich besser verarbeiten. Statt eines Gipsabdrucks scannen sie das Gesicht des Patienten mit dem Artec Eva 3D-Scanner. So lassen sich alle Details perfekt reproduzieren, ohne mit der Haut in Berührung zu kommen. Mit den 3D-Scans modellieren die Verantwortlichen eine Prothese in der Software Geomagic Freeform.

3D-Scans im Detail
Mit dem Artec Eva 3D-Scanner erstellten sie die 3D-Scans des Gesichts (im Bild: Ergebnisse der Scans)(Bild © 3DZ).

Die endgültigen Gesichtsmasken drucken sie mit dem 3D-Drucker Fuse 1 von Formlabs. Das Verfahren ist präziser und das Ergebnis ist genauer geworden. Es kann individuell reproduziert werden. In die Gesichtsorthese werden zudem Silikongeräte eingesetzt, die den verbrannten Bereich massieren und zu einer besseren Heilung führen.

Gesichtsmaske aus PA12
Mit dem 3D-Drucker Fuse 1 von Formlabs und dem Material PA12 werden die Gesichtsmasken hergestellt (Bild © 3DZ).

Stimmen der Beteiligten

Patrick Ferraris, Direktor von 3DZ France, sagte:

„Seit einigen Jahren träumen wir davon, die Form für die Behandlung herzustellen, ohne dass der Patient direkt mit der verbrannten Haut in Kontakt kommen muss.“

Christophe Debat, Direktor des Centre Romans Ferrari, sagte:

„Zu sehen, was wir dank der von uns entwickelten vollständigen 3D-Produktionskette heilen und erfinden können, ist einfach magisch. Die von Romans Ferrari entwickelte Anwendung ist ein menschliches Projekt, das sich um die zukünftige Gesundheit dieser Kinder kümmert.“

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