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Geschichte zum Anfassen: Replika aus dem 3D-Drucker des antiken Palmyra in New York City ausgestellt

Eine Replika des Turmbogens des antiken Palmyra (Syrien), die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde, ist nun in New York City zu sehen. Im Oktober 2015 hatte die Terrorgruppe IS das historische Palmyra fast vollständig zerstört. 

Schon lange ist bekannt, das Wissenschaftler an einer Replik des von dem „Islamischen Staat“ zerstörten Triumphobgen „Palmyra“ arbeiten. Der rekonstruierte Triumphbogen wurde zunächst in London ausgestellt und steht jetzt auch in New York´s City Hall Park, wo er von Einwohnern und Touristen bewundert werden kann. Hergestellt wurde die Replika durch eine Zusammenarbeit der UNESCO und dem Institute for Digital Archaeology (IDA). Historisch gesehen wurde der Bogen als Eingang zum Tempel von Bal gebaut. Von der UNESCO wurde Palmyra als Weltkulturerbe eingestuft, wodurch sich der Ort bis zu seiner Zerstörung durch den IS zu einem Besuchermagneten entwickelte.

Torbogen von Palmyra aus dem 3D-Drucker

Der mit 3D-Druck rekonstruierte Torbogen von Palmyra wird in New York gezeigt. (Bild © digitalarchaeology.org.uk).

Die Nachbildung des Triumphbogens entstand in einem 3D-Drucker und hat etwa die 66-prozentige Größe des Originals. Das Bauwerk ist Teil der Bild-Datenbank – einem Programm, bei dem Freiwillige mit 3D-Kameras historische Bauten in Konfliktregionen weltweit aufnehmen. Der replizierte Bogen wurde basierend auf 3D-Modellen gefertigt, die aus einer Anzahl von 2D-Bildern geschaffen worden sind.

Das Endprodukt ist 25 Fuß (7,62 Meter) hoch und wiegt 30.000 Pfund. Als Druckmaterial wurde ägyptischder Marmor verwendet. Zwei Roboter in Carrara (Italien) bauten die Blöcke auf Grundlage der fein detaillierten 3D-Modelle auf, die dann an Ort und Stelle zusammengebaut wurden: Zuerst am Trafalgar Square in London und nun in New York City.

In der kommenden Woche wird der Palymra Triumphbogen nach Dubai transportiert, dort wieder zusammengebaut und ausgestellt. IDA hofft, den Bogen eines Tages zurück nach Syrien zu bringen, wo einst das Original stand. Über die weitere Entwicklung zum Thema werden wir auch in Zukunft kostenlos berichten in unserem 3D-Drucker-Newsletter.

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