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Replik eines antiken Gewehrs aus dem 3D-Drucker kommt ins Nationalmuseum

Ein Unternehmen aus Polen hat mit einem 3D-Drucker ein Replikat eines antiken Gewehrs aus dem 16. Jahrhundert vorgestellt. Um eine möglichste große Detailgenauigkeit zu erreichen, wurde Woodfill-Filament verwendet. Das Objekt wird nun neben dem Original im Nationalmuseum in Posen ausgestellt.

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Ein polnisches Unternehmen namens Get Models Now hat mit einem ZMorph 2.0 SX Multitool 3D-Drucker von ZMorph die Replik eines antiken Gewehrs aus dem 16. Jahrhundert hergestellt. Das Replikat wurde von den talentierten Mitarbeitern des 3D-Druck-, und Postproduktionsstudios angefertigt.

Das antike Gewehr soll nach seiner Fertigstellung aber keinesfalls in einer der Vitrinen verstauben sondern wird im Nationalmuseum in Posen (polnisch Poznań) neben dem Original zu sehen sein. Das Nationalmuseum war der Auftraggeber der Replik, weil den Museumsbesuchern die Möglichkeit geboten werden soll, das historische Gewehr in die Hand zu nehmen und zu berühren. Mit dem Original ist das natürlich nicht möglich.

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Antikes Gewehr aus dem 3D-Drucker
Replik von einem antiken Gewehr aus dem 3D-Drucker (Bild © Screenshot: 3D-grenzenlos; Videoquelle: Youtube/ZMorph).

Vor dem 3D-Druck wurde das Original per 3D-Scanner eingelesen und das 3D-Modell in Einzelteile aufgeteilt. Die einzelnen Elemente des Gewehrs wurden anschließend aus den Materialien PLA und WoodFill-Filament mit einem ZMorph 2.0 SX Multitool 3D-Drucker hergestellt. Die Teile wurden um eine Führungsstange herum verbunden, mit der das Gewicht der Waffe von 5,2 Kilogramm simuliert wird. Die Waffe ist 1,5 Meter lang und zeigt selbst kleinste Details, wie den sorgfältig gravierten Auslöser oder die aufwändige Schnitzerei.

Die Künstler der Firma bemalten die Waffenteile, die aus dem WoodFill-Filament gedruckt wurden nicht nur mit einer Holzfarbe, sondern verzierte sie zusätzlich mit Ornamenten. Dieses kleine Detail macht es sehr schwer, die 3D-Replik vom Original zu unterscheiden. Mit der richtigen Nachbearbeitung könnte dieses Gewehr und andere Repliken von Waffen als Filmrequisite, Lehrmittel oder Teil einer interaktiven Ausstellung verwendet werden.

Der 3D-Druck von Waffen sorgt seit Jahren für kontroverse Diskussionen vor allem mit Hinblick auf die damit verbundenen Gefahren. In Australien wurde Ende Februar 2017 ein Mann verhaftet, der funktionsfähige Schusswaffen per 3D-Drucker hergestellt hatte und muss nun mit bis zu 20 Jahren Haft rechnen. Der Betreiber eines illegalen Waffengeschäfts, der sich „Dr. Death“ nannte, wurde im Februar dieses Jahres zu 41 Monaten Haft verurteilt. Seine gedruckten Waffen hatte er online zum Verkauf angeboten. In Kalifornien müssen Schusswaffen aus dem 3D-Drucker seit Juli 2016 registriert werden und erhalten bei der Registrierung eine Seriennummer.

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