Illegal:

„Dr. Death“ muss wegen Waffenfabrik und Missbrauch von 3D-Druckern ins Gefängnis

Der Mann, den man „Dr. Death“ nennt, wurde zu 41 Monaten Haft verurteilt, weil er ein illegales Waffengeschäft betrieben hat. Leider hat er dafür den 3D-Druck verwendet und stößt damit erneut eine Debatte über die Gefahren der 3D-Drucker an.

Daniel Albert Crowninshield, 54, war im Internet auch als „Dr. Death“ bekannt. Er benutzte 3D-Drucker und eine CNC-Mühle, um unfertige untere Empfänger für AR-15-Gewehre für Kunden fertigzustellen. Doch nun wurde er von einem Gericht für schuldig befunden, berichtet das Department of Justice in Kalifornien., da die Herstellung von Schusswaffen mit dem 3D-Drucker zum Verkauf in den USA illegal ist.

Wirtschaftlich lukrativ war das Geschäft für “Dr. Death” dennoch, da die Empfänger legal erworben um die 300 US-Dollar kosten und er mit seiner eigenen Fertigung nur einen Bruchteil dafür bezahlte. Bei dem „Empfänger“ übrigens handelt es sich um den Teil einer Waffe, der den Hammer, den Bolzen und den Zündmechanismus hält.

Das kalifornische Gesetz sah bis vor Kurzem vor, dass man für den Eigengebrauch eine Waffe mit einem privaten 3D-Drucker herstellen kann, auch ohne Seriennummer. Neue Gesetze haben erst kürzlich die Registrierung zur Pflicht gemacht. Der Verkauf oder das Weitergeben an Dritte ist ebenfalls verboten und auch eine Rechtfertigung von Crowninshield wurde als frecher Versuch abgetan, das Gesetz zu umgehen. Seine Begründung, dass er nicht wissen könne, wofür der Kunde dieses Teil braucht, wurde vom Special Agent in Charge Jill A. Snyder, der Bureau of Alcohol, Tabak und Schusswaffen schlicht als Lüge und gefährliche Bedrohung der Gesellschaft interpretiert. Somit hatte “Dr. Death” keine Chance und muss nun über 3 Jahre Haft absitzen.

Vielleicht hätte ihm ein Blick auf unsere Themenseit 3DprintWithLove geholfen, mit seinem 3D-Drucker Gutes zu tun, anstatt für mehr (illegale) Schusswaffen in den USA zu sorgen.

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