Mit „Sandwaves“ ist es den Architekten Chris Precht und Arthur Mamou-Mani gelungen, riesige Sandsstrukturen in Form von Stadtmöbeln für die Diryah Season mit einem 3D-Drucker herzustellen. Neben der Anforderungen regionale Baustoffe zu verwenden, um die Naturbelastung möglichst gering zu halten, wurde es sogar geschafft, dass sämtliches Baumaterial wieder in seinen Ursprungszustand zurückgeführt werden kann.

Anzeige

Im saudi-arabischen Diryah finden während der Diryah Season zanlreiche Sport- und Unterhaltungsereignisse statt. Eine Installation der beiden Architekten Chris Precht und Arthur Mamou-Mani, die den Namen „Sandwaves“ trägt, dient bei der Diryah Season im Distrikt Al-Turaif als moderne Stadtmöbel. Die bandähnliche Struktur wurde mit Sand und Furanharz mit einem 3D-Drucker hergestellt, wie das Magazin Dezeen berichtet.

Natürlicher, lokaler Rohstoff Sand

Sand erwies sich in der Saudi-arabischen Stadt als empfehlenswertes Baumaterial für die Verarbeitung mit 3D-Druck, da Sand lokal am häufigsten vorkommt. Es ist ein natürliches Material und entspricht außerdem den lokalen Bautraditionen. Ein ähnliches Vorgehen ist im Kisawa Sanctuary Luxusresort in Mosambik zu erkennen. Auch dort setzen die Bauleute auf Sand und lokale Baustrukturen. Für die beiden Architekten bei diesem Projekt ist es ein Versuch eine Lösung für die Bauindustrie aufzuzeigen, Natur und Technologie harmonisch miteinander einzusetzen.

Das Besondere am gewählten Bauansatz der Architekten ist es, dass sie Material verwenden, welches am Ende wieder in seinen ursprünglichen, natürlichen Zustand zurückkehren kann und keinerlei Spuren hinterlässt. Für Chris Precht ist dies „ökologisches Bauen, da mit lokalen Materialien gebaut wird.“

Mamou-Mani erklärt, dass sie beim Entwerfen des Designs überlegten, welcher Rohstoff der am häufigsten vorkommende Rohstoff wäre. Beide Architekten entschieden sich für Sand. Die 58 3D-gedruckten Elemente wurden zu einem Endlosband kombiniert und so entstand mit Sandwaves die bisher größte Sanddruckinstallation.

3D-gedruckten Elemente 160 Kilogramm schwer

Die einzelnen Elemente wurden mithilfe von Ingenieuren von Format entwickelt. Um die richtige Form und Dicke jedes einzelnen Elements zu erhalten, wurden parametrische Entwurfswerkzeuge genutzt. Sand ist kein festes Material, weshalb die dicken Stücke jeweils 160 Kilogramm wogen.

Die Architektur in Saudi-Arabien profitiert stark vom 3D-Druck. Wir haben vor etwa einem Jahr ein Haus aus dem 3D-Drucker vorgestellt, das in nur zwei Tagen gebaut wurde. Es sind außerdem bis 2030 1,5 Millionen Wohnhäuser in Saudi-Arabien geplant.

Anzeige

TOP 10 verkaufte 3D-Drucker der 13. Kalenderwoche 2020

Platzierung3D-DruckerAktionspreisAktion / GutscheinZum AngebotInfos zum GerätGültigkeit
1Artillery Sidewinder-X1360,09 €Flash SalekaufenProduktvorstellung lesen01.03.2020
2Artillery GENIUS274,58 €

E3D14987C00F4001

kaufen31.12.2020
3Alfawise U30 Pro218,51 €

GBU30PRO

oder

GBU30PRO

(nur CN-Warehouse)
kaufen30.04.2020
4ANYCUBIC Mega-S246,08 €Flash SalekaufenTestbericht lesenk.A.
5Alfawise U30167,21 €

GBEUWU30

oder

GBEUWU30

(nur EU-Warehouse)
kaufenTestbericht lesen31.03.2020
6QIDITECH Large X-Plus743,07 €Flash Salekaufenk.A.
7Alfawise U50190,01 €

GBU50DIY

oder

GBU50DIY

(nur CN-99-Warehouse)
kaufen30.04.2020
8ANYCUBIC MEGA ZERO160,57 €Flash Salekaufenk.A.
9Creality CR-10 V2446,54 €

GB1111CR10V2

kaufen31.03.2020
10Alfawise C10 Pro180,51 €

ALC10PRO1

kaufen31.03.2020

Gutschein-Code funktioniert nicht? Hier melden | Alle 3D-Drucker-Gutscheine | 3D-Drucker kaufen


Newsletter – 3D-Drucker-News per E-Mail:

Zur Anmeldung und Anmeldeinformationen