Der Produktdesigner Daniel Lloyd hat gemeinsam mit dem 3D-Druck-Unternehmen Ogle Models einen smarten Mülleimer entwickelt. Für das Prototyping kamen auch 3D-Drucker zum Einsatz. Mit dem Gerät will er die Lebensmittelverschwendung bekämpfen. Einen Einblick in ein Konzept, das sich der Wegwerfmentalität entgegenstellt.

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Ogle Models LogoDer Produktdesigner Daniel Lloyd hat gemeinsam mit Ogle Models den 3D-gedruckten Prototypen eines semi-funktionalen smarten Mülleimers vorgestellt. Bei Ogle Models handelt es sich um ein Unternehmen, das sich auf Rapid Prototyping und die Herstellung von 3D-Modellen spezialisiert hat. Ziel des smarten Mülleimers ist der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung in Großbritannien. Benutzer können mit dem smarten Mülleimer ihren Abfall ganz einfach überwachen und später analysieren.

Lebensmittelverschwendung bekämpfen

Die junge Unternehmerin Elzelinde van Doleweerd aus den Niederlanden widmet sich ebenfalls der Bekämpfung der Verschwendung von Lebensmitteln. Sie fertigt mit einem Lebensmitteldrucker kleine Snacks aus Speiseresten. In Großbritannien werden jährlich rund acht Tonnen Lebensmittel verschwendet, was ungefähr 810 GBP (rund 900 Euro) an unnötigen Kosten pro Jahr und Haushalt verursacht. Damit der Abfall reduziert wird, soll Lloyds System die Masse und das Volumen des Abfalls überwachen, den der Benutzer wegwirft. Das Ganze wird analysiert, was dafür sorgen soll, dass man sein Verhalten im Laufe der Zeit ändert.

» Mehr Infos: 100 Beispiele und Projekte für den Einsatz von 3D-Druck für den Umweltschutz

Fertigung des smarten Mülleimers

Ogle Models verbesserte den Prototypen, indem das Unternehmen die Wandstärke des smarten Mülleimers erhöhte. Dann wurde das Modell mit einem SLA iPro 8000 in einem Durchgang gedruckt. Im nächsten Schritt wurde der entstandene Druck geglättet und gestrichen. Ogle Models fügte dem Prototypen noch präzise Endbearbeitungs- und Deckelbewegungen hinzu. Das fertige Modell weckte auch das Interesse öffentlicher und privater Organisationen. Lloyd erhielt eine Finanzierung aus dem Zukunftsprogramm „The Environment Now“. Jetzt möchte der Produktdesigner ein Unternehmen entwickeln, das sich auf nachhaltige Projekte spezialisiert.

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