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Smartphone-Mikroskope sind Erweiterungen für Smartphones um mikroskopisch kleine Objekte mit dem Smartphone betrachen zu können. Ein Forscherteam hat die Geräte mit Hilfe von 3D-Druck nachgebaut. Die Kosten liegen mit unter einem Euro weit unter dem Preis der Einzelhändler. Die für den 3D-Druck benötigten Dateien für den 3D-Druck der Smartphone-Mikroskope wurden von den Forschern kostenlos zum Download veröffentlicht.

Logo Pacific Northwest National LaboratoryEin Forscherteam des staatlichen Pacific Northwest National Laboratory hat ein neues Konzept entwickelt mit dem sich Smartphone-Mikroskope kostengünstig selber bauen lassen – mit einem 3D-Drucker. Die Materialkosten belaufen sich auf weniger als 1 US-Dollar. Die handelsüblichen Kosten für die Geräte liegen üblicherweise bei etwa 20,00 Euro (siehe Amazon).

Zusätzlich zum selbstgebauten Smartphone-Mikroskop wird noch eine kleine Glaslinse benötigt. Das Mikroskop kann auf die Kamera eines jeden Smartphone oder Tablets gelegt werden und erweitert das mobile Geräte so zu einem Smartphone-Mikroskop.

Mit dem Apple iPhone 5S konnten die Forscher die besten Ergebnisse erzielen. In drei Ausführungen ist das Mini-Mikroskop erhältlich. Die Basisversion arbeitet mit dem Vergrößerungsfaktor 100, beim zweiten Modell sind es 350 und die dritte Variante bietet den Faktor 1000.

Die erforderliche CAD-Datei steht auf der Webseite des Labors kostenlos zum Download zur Verfügung und kann mit dem heimischen 3D-Drucker ausgedruckt werden. Die Erfindung dürfte sich optimal für den Einsatz im Biologieunterricht eignen, weil die Material- und Herstellungskosten gering sind. Zur Herstellung des Mikroskops ist ein guter 3D-Drucker für 500 bis 1000 US-Dollar notwendig.

Der 3D-Drucker bietet innovative und kreative Möglichkeiten. Zum Beispiel lassen sich Miniatur-Figuren, Goldschmuck oder Brillen drucken. Die Umsetzung von Ideen wird mit dem 3D-Druck vereinfacht.

Bilder zum Beitrag

Smartphone-Mikroskop zusammenbauen
Nach dem erstellen der Bauteile für das Smartphone-Mikroskop erfolgt das Zusammenbauen (Screenshot © Youtube; User: PNNLgov).
Smartphone-Mikroskop am iPad
Aufgrund exaktr CAD-Dateien für das jeweilige Gerät kann das selbstgedruckte Smartphone-Mikroskop passgenau auf das Gerät (hier iPad) aufgesteckt werden (Screenshot © Youtube; User: PNNLgov).

Video-Teaser – Smartphone-Mikroskop zum Selberdrucken

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