T Works aus Indien hat auf der Wings India 2020 vier seiner unbemannten Luftfahrzeuge aus einem 3D-Drucker vorgestellt. Diese haben jeweils unterschiedliche Vorzüge. Für T Works steht fest, dass auch weitere missionsorientierte Varianten denkbar sind. Auch hier soll der 3D-Druck zum Einsatz kommen.

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Logo T WorksDas Unternehmen T Works ist das größte Zentrum für Prototyping in Indien und wurde von der Regierung Telangana gegründet. Auf der Wings India 2020 hat das Unternehmen jetzt die ersten unbemannten Luftfahrzeuge (UAV) aus einem 3D-Drucker vorgestellt, wie in einem Artikel in den Lokalnachrichten von „Telangana Today“ berichtet wurde. Ein dreiköpfiges Team hat die komplett von der Regierung finanzierten UAVs 3D-gedruckt und zusammengebaut.

Vier Modelle für vier verschiedene Einsatzbereiche

Team von T Works auf der Wings India 2020
T Works präsentierte auf der Wings India 2020 vier seiner UAVs (Bild © Telangana Today / T Works).

Der 3D-Druck und andere Technologien sollen T Works bei der Entwicklung von Drohnen und andere Flugobjekten helfen. Auf der Wings India 2020 wurden vier unterschiedliche UAVs präsentiert. Beim ersten Modell handelt es sich um ein Flugzeug, das vertikal startet, in den Vorwärtsflug übergeht und vertikal landet. Das zweite Modell ist ein schneller Broadliner. Dem Team war es wichtig, beim Broadliner die Grenzen des 3D-Drucks auszureizen.

Ein Schwerlastflugzeug, das bis zu drei Kilo Nutzlast tragen kann, ist das dritte vorgestellte Modell. Es verfügt außerdem über eine Temperaturregelbox. Das vierte und letzte Produkt ist ein Ausdauersegelflugzeug, das bis zu 60 Minuten lang ein Gebiet überwachen kann.

» Mehr zum Thema: 25 Beispiele und Projekte für Drohnen aus dem 3D-Drucker

Weitere missionsorientierte Versionen möglich

UAV und Prototype Engineer Sahevaan Taneja erklärte, dass die Hersteller eine Druckzeit von 48 Stunden (1. UAV), 25 Stunden (2. UAV), 140 Stunden (3.UAV) und 60 Stunden (4. UAV) hatten. Sie wurden getestet, entwickelt und darauf überprüft, ob sie auch größer hergestellt werden können. Beim Schwerlastflugzeug kann die Kapazität der möglichen Nutzlast angepasst werden, je nachdem, wie die Anforderungen des Kunden aussehen. Das Entwicklerteam arbeitet bereits daran, Änderungen vorzunehmen und einen weiteren Prototypen herzustellen.

Das Schwerlastflugzeug soll für ein Regierungsprogramm weiterentwickelt werden. Der Staat möchte es für die Lieferung von Medikamenten über Drohnen einsetzen. Im vergangenen Oktober haben wir darüber berichtet, wie der Bau von Drohnen vom 3D-Druck profitiert. Auch weitere missionsorientierte Versionen sind für T Works denkbar.

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