Das finnische Unternehmen für Schiffsbau und Energie Wärtsilä wurde im Vorjahr durch die additive Fertigung eines Hebewerkzeugs in der 3D-Druck-Branche bekannt. Jetzt berichtet das Unternehmen, dass es kritische Schiffsmotorkomponenten mit dem 3D-Druck hergestellt hat. Damit ist es in der Lage, die benötigten Komponenten nur noch bei Bedarf produzieren zu müssen und einen deutlichen Teil der Kosten zu senken.

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Forschungsingenieure des Wärtsilä Hub für additive Fertigung (WHAM) haben laut einer einer Pressemitteilung kritische Motorkomponenten mit dem 3D-Drucker realisiert. Dadurch müssen diese Bauteile zukünftig nur bei Bedarf hergestellt werden, was die Lagerkosten senkt und Lieferzeiten verkürzt. 2019 wurden die Ingenieure des WHAM mit einem 3D-gedruckten Hebewerkzeug bekannt (wir berichteten).

Das 3D-gedruckte Hebewerkzeug ist kompakter, leichter und benutzerfreundlicher und kann einem Unternehmen bis zu 100.000 Euro sparen. Beim ersten Versuch mit dem Werkzeug hob es einen 240-Kilogramm-Motorkolben an und bot maximale Kapazität von 960 Kilogramm ohne Verformung. Es wurde zum weltweit ersten 3D-gedruckten CE-zertifizierten Hebewerkzeug erklärt.

Im Wärtsilä Hub haben Ingenieure die Gelegenheit, Kunststoff-, Carbon- und Metalldrucker zu nutzen. 2018 begann WHAM mit lokalen Universitäten zu kooperieren, um ein Ökosystem aufzubauen. In der Nähe des Wärtsilä Hubs liegt die Vaasa University, wo die Theorie zur Entwicklung von Motoren gelehrt wird. Das 3D-Druck-Wissen in unmittelbarer Nähe zum Wissen über das Motordesign verspricht schnellere Innovationen.

Die kritischen Metallkomponenten für Motoren realisierte WHAM mit 3D-Druck. Die Komponenten wurden im Anschluss erfolgreich bei voller Leistung getestet.

Wärtsilä ist heute Teil eines industriellen Ökosystems, das finnische Akteure im 3D-Druck-Bereich zusammenzubringen möchte. Mehr als 20 Gründungsmitglieder hat das finnische Additive Manufacturing Ecosystem (FAME), das Finnland zu einem führenden Land für 3D-Druck-Nutzung, Vertrieb und Know-how machen will. FAME zielt darauf ab, bis 2030 5% des globalen Druckmarkts zu sein.

Stimmen der Verantwortlichen

Andreas Hjort, General Manager von Smart Design, erklärte:

„Wir waren zuversichtlich genug, das Teil in den Motor einzubauen, und die Ergebnisse sprachen für sich. Die Gestaltungsfreiheit des 3D-Drucks eröffnet eine Reihe von Möglichkeiten, sowohl bei neuen Produkten als auch bei der Verbesserung der Leistung bestehender Produkte einen Mehrwert zu erzielen.“

Juho Raukola, Innovationsexperte bei Wärtsilä, gibt an:

„Wenn Sie sich eine neue Komponente für einen Motor ansehen und herausfinden möchten, ob 3D-Metalldruck das Ticket sein könnte, können Sie einfach nebenan gehen und die Grenzen des Möglichen verschieben.“

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