Zusammenarbeit im 3D-Druck:

HP und Siemens entwickelten neues 3D-Druck NX-Software-Modul für HP Multi Jet Fusion 3D-Drucker

 7. September 2017  Susann Heinze-Wallmeyer  

Schon seit einiger Zeit arbeiten HP und Siemens bei der Entwicklung der 3D-Druck Technologie bzw. beim additiven Manufacturing zusammen. Siemens unterstützt HP dabei, den 3D-Druck von der Prototyping- zu einer Produktionstechnologie weiterzuentwickeln. So ist die Siemens Software ein wichtiger Baustein für die Entwicklung und Skalierung der HP Multi Jet Fusion 3D-Drucker.

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Jetzt haben die beiden Unternehmen ein HP-zertifiziertes Additive Manufacturing Software-Modul entwickelt und zur Marktreife gebracht. Dieses Modul trägt die Bezeichnung Siemens NX AM und ist für HP Multi Jet Fusion 3D-Drucker geeignet. Es stellt eine Erweiterung der bereits bestehenden End-to-End-Softwarelösung dar.

Durch das NX-Software-Modul ist es Nutzern möglich, Teile für den Hewlett Packard 3D_Drucker zu entwickeln und zu verwalten. So können Design, Simulation, Optimierung sowie die Druckauftragsvorbereitung und verschiedene Inspektionsprozesse miteinander kombiniert werden. Es ist auch möglich, mehrere 3D-Modelle zu laden, miteinander zu verschachteln und sie mit einem HP Multi Jet Fusion 3D-Drucker mit nur wenigen Schritten herzustellen. Eine Datenkonvertierung oder die Nutzung von Tools, die von Drittanbietern stammen, sind nicht mehr notwendig. Für die Zukunft sind weitere Features geplant, so eine bessere Kontrollmöglichkeit – unter anderem bei den Materialeigenschaften -, aber auch eine individuelle Voxel-Ebene. So wird es möglich, 3D-Teile mit variabler Dichte, Textur, Festigkeit, Reibung und Leitfähigkeitseigenschaften zu drucken.

Screenshot der Siemens NX-Software
In das NX Software-Modul sind die HP Multi Jet Fusion 3D-Drucker als Druckoption integriert. (Bild: Screenshot © zdnet.com)

„HP und Siemens bringen die beste Design- und Fertigungs-Workflow-Software für das Beste im 3D-Druck zusammen und entfesseln eine Welle neuer Produktmöglichkeiten mit Geschwindigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit für die moderne digitale Industrie-Ära“, äußerte Michelle Bockman, Global Head of 3D Printing Commercial Expansion and Development, HP Inc.“ Man freue sich auf die branchenübergreifende Zusammenarbeit, um Kunden gemeinsam aufzuzeigen, was mit Voxel-Design-Fähigkeiten und Multi Jet Fusion 3D-Drucklösungen alles möglich ist.

Des Weiteren planen Siemens und Hewlett Packard auch, zukünftig Technologie-Roadmaps zu entwickeln, mit denen es Designern und Ingenieuren möglich sein wird, Produkte in einer Weise zu gestalten, bei denen die Vorteile der HP Multi Jet Fusion 3D-Druck-Funktionen voll ausgenutzt und Artikel schnell und kosteneffizient produziert werden können.

Foto HP Multi Jet Fusion
Modell eines Multi Jet Fusion 3D-Druckers. (Bild © Hewlett Packard).

„Bei Siemens sehen wir die additive Fertigung als transformative digitale Kraft, die Unternehmen dazu ermutigt, ihre Produkte und Fabriken neu zu realisieren, um ein neues Niveau der Geschäftsleistung zu erreichen“, so der Senior Vice President Manufacturing Engineering Software bei Siemens PLM Software, Zvi Feuer. „Die Vertiefung unserer Partnerschaft mit HP und die Förderung ihrer innovativen 3D-Druck-Technologie ist besonders wichtig, da die Unternehmen die Geschwindigkeit auf den Markt bringen, die Produktleistung differenzieren, die Produktions- und Supply-Chain-Operationen vereinfachen und neue Geschäftsmodelle implementieren. Da die Produkte komplexer und individualisierter werden, freuen wir uns darauf, die Grenze von 3D-Druck-Teilen mit mehreren Materialien, abstimmbaren mechanischen Eigenschaften und integrierter Elektronik weiter auszuloten.“

Auch in Zukunft werden wir gerade auf dem Gebiet des 3D-Drucks viel von HP und Siemens hören. Um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, empfehlen wir Ihnen, unseren Newsletter zu abonnieren.

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