Zusammenarbeit:

Hundertprozentige 3D-Druck-Geschäftsmodelle werden real

Das Unternehmen trinckle entwickelte für den PROTIQ Marketplace einen web-basierten Konfigurator. Dieser ermöglicht es den Kunden des Unternehmens, Kupfer-Indikatoren entsprechend der eigenen individuellen Vorgaben zu konfigurieren und zugleich auch zu bestellen. So ist ein durchgängig digitaler Arbeitsablauf gewährleistet.

Das Berliner Unternehmen trinckle hat für den PROTIQ Marketplace einen web-basierten Konfigurator entwickelt, der es Kunden ermöglicht, im Rahmen eines vollständig digitalisierten Prozesses individuelle Kupfer-Indikatoren zu konfigurieren und zu bestellen.

Die Vorteile der additiven werkzeuglosen Fertigung mit einem durchgängig digitalen Arbeitsablauf werden auf dem PROTIQ Marketplace verbunden, damit die spezifischen Produktanforderungen eines Kunden schnell wie effizient umgesetzt werden können. Im Dezember 2015 berichteten wir über eine Finanzierungsrunde, bei der trinckle erfolgreich 700.000 Euro Kapital für die Weiterentwicklung seiner Produkte erhielt.

3D-gedruckte Kupferindikatoren.
Diese Kupfer-Indikatoren wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt (Bild: © trinckle / Steve Bergmann).

Wie Dr. Ralf Gärtner, der Geschäftsführer des PROTIQ Marketplace in einer Mitteilung an 3D-grenzenlos erklärte, wurde der Induktoren Generator von trinckle exakt auf den Bedarf der eigenen Industriekunden zugeschnitten. Die erforderliche Grundform können Anwender auswählen und Parameter wie die Anzahl der Windungen, den Spulendurchmesser oder die Position des Anschlusses selbst bestimmen. Das benötigte 3D-Modell wird mit nur ein paar Klicks erstellt und ist für den 3D-Druck bereits fertig optimiert. Die mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbundene CAD-Konstruktion entfällt.

Von der Zusammenarbeit mit PROTIQ zeigte sich trinckle Head of Business Development Dr. Ole Bröker zufrieden. Mit dem Konfigurator sei das Geschäftsmodell von PROTIQ einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft getragen worden. Der Indukatoren Generator ist für Dr. Ralf Gärtner das erste von zahlreichen Projekten, bei denen die Kompetenzen beider Unternehmen aufeinandertreffen würden. Von Produkt zu Produkt soll der Sprung von der technischen Produzierbarkeit durch additives Manufacturing hin zu skalierbaren Geschäftsmodellen gewagt werden. Die Firma trinckle sei ein Partner, der einem zur Seite stehe, der die Anforderungen der Industrie verstehe und PROTIQ dabei unterstützt, die digitale Prozesskette vollständig abzudecken. Materialise stellte im Dezember 2017 mit „e-Stage for Metal“ eine Software vor, mit der im 3D-Metalldruck bis zu 90 Prozent Zeit eingespart werden kann.

Software ermöglicht bedarfsgerechte Planung der Kupfer-Indikatoren.
Die Indikatoren aus Kupfer werden bedarfsgerecht geplant (Bild: © trinckle / Steve Bergmann).

Das Design, welches Mitarbeiter mit dem Induktoren-Generator erstellen, erfordert nur wenige Minuten Arbeitszeit, wofür selbst erfahrene CAD-Konstrukteure ein paar Stunden Arbeit hätten investieren müssen. Zur Bedienung sind keine Vorkenntnisse in der Bedienung einer CAD-Software erforderlich. Dem Nutzer gegenüber werden Funktionalität und Produzierbarkeit mit der Konfigurationssoftware gewährleistet.

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