Ponta Team Logo.Die Entwicklung der 3D-Scanner und 3D-Drucker ist in den letzten Jahren ähnlich weit fortgeschritten. Im Fokus der Öffentlichkeit lagen aber oft die 3D-Drucker. Viele Verbraucher konnten diese und die 3D-Scanner aufgrund der hohen Anschaffungskosten nicht nutzen. Aber Open-Source-3D-Drucker und eine leistungsfähige optische Sensortechnologie haben hier mittlerweile für Abhilfe gesorgt.

Gerade im 3D-Druck verbessert sich die Auflösung und die Qualität stetig. Dafür sorgen unter anderem die höhere Präzision der FDM-Geräte und die mittlerweile erschwinglichen SLA-Optionen. Ein Zwei-Mann-Team aus Tokio schlussfolgerte nun, dass die meisten Probleme der 3D-Scan-Lösungen in der Software zu finden sind. Aus diesem Grund entwickelten sie die Software „Ponta Scan„, die eine wesentlich bessere Detailtiefe erreichen soll.

Leider haben die Entwickler bislang kaum Informationen über die Software preisgegeben. Die mitgelieferten Scan-Vergleichsaufnahmen zeigen aber eine wesentliche Verbesserung zu Scans, die ohne Ponta-Scan-Software angefertigt und bearbeitet wurden.

Bei der aus Gummi hergestellten Venus sind die Gesichtszüge und die Details der Kleidung bei der Ponta-Scan-Version wesentlich stärker herausgearbeitet und durchaus mit der Qualität eines professionellen Scanners vergleichbar. Da in den Produktdaten angegeben ist, dass die Software mit einem XYZprinting 3D-Scanner kompatibel sein soll, gehen wir davon aus, dass die Scans mit einem dieser 3D-Scanner angefertigt wurde. Welche Scanner für die anderen beiden Varianten genutzt wurden, ist nicht ersichtlich.

Die Venusfigur in drei verschiedenen Varianten.
Die mittlere Venusfigur wurde mit Hilfe der Ponta Software hergestellt. Anhand dieses Vergleichs werden die Qualitätsunterschiede deutlich. (Bild: © Ponta Team/Kickstarter)

Nun hat das Unternehmen bei Kickstarter eine Kampagne gestartet, um insgesamt 10.000 US-Dollar zu akquirieren. Diese sollen dafür genutzt werden, den bereits verfeinerten Code zu optimieren, die notwendigen Tests bei neuer Hardware durchzuführen und sämtliche Informationen ins Englische zu übersetzen. Als mögliche Spende kann ein Betrag zwischen 1 und 100 US-Dollar gewählt werden.

Die Software soll ab Februar 2017 zum Download zur Verfügung stehen. Über die Veröffentlichung berichten wir in unserem kostenlosen Newsletter.

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