MakerBot gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten Unternehmen im Bereich des 3D-Drucks. Insbesondere bei Konsumenten, die sich einen 3D-Drucker anschaffen möchten, gehört es zum geflügelten Sprachgebrauch einen MakerBot anstelle eines herkömmlichen 3D-Druckers zu kaufen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit häufig an den richtigen Marketingschrauben gedreht, um sich bei den Konsumenten einen Namen zu machen.

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Nichtsdestotrotz haben die Produkte nicht immer alles gehalten, was sie ihren Kunden versprochen haben. So wurde vor allem der „Smart Extruder“ zu einem heiß diskutierten Thema. Mal ließ die Druckqualität zu wünschen übrig, dann funktionierte die Software nicht optimal, ein anderes Mal verhielt sich der „Smart Extruder“ alles andere als schlau und fuhr nicht in die Ausgangsstellung zurück.

MakerBot muss zu Gute gehalten werden, dass sie sich (mit leichter Verzögerung) den verschiedenen Problematiken um ihren „Smart Extruder“ intensiv angenommen haben und an stetigen Optimierungen und Updates arbeiten. Diese Verbesserungen kommen den Kunden mit einem „Smart Extruder“ sogar entgegen, da defekte Extruder ausgetauscht oder mit neuen Updates kostenlos versorgt werden können.

Vergleich Ink und Smart Extruder
Der Smart Extruder (rechts) von MakerBot gibt es jetzt auch als Kugelschreiber „Ink Extruder“ (links) für den täglichen Gebrauch. (Bild © MakerBot)

Nun hat sich ein Fan, selber stolzer Besitzer eines MakerBot 3D-Druckers, diesem kontrovers diskutiertem 3D-Drucker Bauteil auf ganz spezielle Art und Weise gewidmet. Murray Clark aus Neuseeland ist ab sofort dafür verantwortlich, das der „Smart Extruder“ einen kleinen Bruder Namens „Smart Ink Extruder“ bekommen hat. Bevor die Spannung jetzt ins unermessliche steigt, klären wir lieber auf, dass es sich hierbei „nur“ um einen Kugelschreiber in der Form des berüchtigten „Smart Extruders“ der Firma MakerBot handelt.

Trotzdem zeigt dieses Beispiel mal wieder, dass der Kreativität im Bereich des 3D-Drucks alle Türen offen stehen. Zumindest alle MakerBot-Fans dürften sich darüber freuen, dass Murray seine Idee (und Datei) im Internet zugänglich gemacht hat. Und ganz nebenbei wurde durch die Community hinter MakerBot an der ein oder anderen Marketingschraube gedreht.

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