Der deutsche 3D-Drucker-Hersteller German RepRap wurde von den deutschen Unternehmerfamilien Hehl und Keinath, Eigentümer der internationalen Maschinenbauunternehmen Arburg, übernommen. Arburg plant German RepRap bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Dabei soll der bayerische 3D-Drucker-Hersteller weiterhin eigenständig in Feldkirchen geführt werden.

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Die Unternehmerfamilien Hehl und Keinath haben den deutschen Hersteller von 3D-Druckern und 3D-Druckmaterialien German RepRap übernommen. Den neuen Eigentümern gehört der weltweit tätige deutsche Hersteller von Kunststoffspritzgießmaschinen Arburg. Der deutsche Hersteller von industriellen 3D-Systemen German RepRap wird am Standort Feldkirchen als eigenständiges Unternehmen weitergeführt, wie uns German RepRap in einer Pressemitteilung, die unser 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, wissen ließ.

3D-Druck in der Kunststoffverarbeitung

X500 3D-Drucker
Der X500 von GermanRepRap ist ein robuster 3D-Drucker auch für die industrielle Anwendung (Bild © GermanRepRap).

Für die neuen Gesellschafter ist die additive Fertigung ein wichtiges Fertigungsverfahren in der Kunststoffverarbeitung. Der Erfolg des Arburg Freeformers, der 2013 auf den Markt kam und ein offenes System zur Verarbeitung von handelsüblichen Kunststoffgranulaten darstellt, hat die Verantwortlichen in ihrer Einschätzung bestätigt. Er wird unter anderem in der Medizintechnik und bei festgelegten Materialanforderungen eingesetzt.

German RepRap setzt bei seinen 3D-Systemen auf die FFF-Technologie. 2016 haben sie die Liquid Additive Manufacturing Technologie (LAM) vorgestellt, mit der Materialien wie Liquid Silicon Rubber (LSR) verarbeitet werden können. Beim x500pro handelt es sich um ein System, das technische Kunststoffe wie Polycarbonat verarbeitet. Wir haben über den x500 vor vier Jahren berichtet.

Anknüpfungspunkte

Die Angebotspaletten von Arburg und German RepRap ergänzen sich in vielen Bereichen. So lag es für Arburg auf der Hand, dass German RepRap eine gute Ergänzung für das Unternehmen ist. Auch technologisch finden sich Anknüpfungspunkte. Der Freeformer von Arburg funktioniert mit Tropfenaustrag und Standardgranulat für individuelle Anwendungen. Der x500pro von German RepRap arbeitet mit Strangaustrag von Filament für industrielle Standardanwendungen. Die Verarbeitung von Flüssigkunststoffen wird zu den weiteren Entwicklungen der Unternehmen zählen.

German RepRap wird seinen Standort in Feldkirchen behalten, wo Gründer und Geschäftsführer Florian Bautz die Geschäfte weiterführen wird. Auch die Aufgabenbereiche Vertrieb, Anwendungstechnik, Produktion und Administration führt German RepRap eigenständig weiter. Arburg wird German RepRap mit seinen Ressourcen nach Bedarf und in engem Kontakt unterstützen.

Der German RepRap NEO

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