Der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) hat eine Zusammenarbeit mit Autodesk angekündigt, um leichtere und kostengünstigere Fahrzeugteile für Autos mit alternativen Kraftstoffen additiv herzustellen. Geht es nach der Geschäftsführung, möchte das Unternehmen bis 2021 viel Geld mit Elektroautos verdienen. Die Fokussierung auf die 3D-Drucktechnologie ist richtig, doch es gibt noch einiges zu tun.

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General Motors LogoVolvo Construction Equipment (VOLVOCE) – das zu den größten Baumaschinenherstellern weltweit zählt – ist ein Tochterunternehmen vom schwedischen Automobilhersteller Volvo und fertigt seine Komponenten für Kunststoffabdeckungen, Fahrerkabinen und Klimaanlagen mit Unterstützung von 3D-Druckern. Zum Einsatz kommt die 3D-Drucktechnologie der Herstellung von Ersatzteilen und innerhalb der Produktentwicklung, um so schnelle Teile an den Kunden liefern zu können und die Ausfallzeiten der Maschinen zu reduzieren.

Jetzt zieht auch der Automobilgigant General Motors (GM) nach und holt den 3D-Softwareexperten Autodesk mit ins Boot, um für neue Autos 3D-gedruckte Fahrzeugteile produzieren zu können. GM will eine neue Linie von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen in den kommenden Jahren entwickeln, wobei der 3D-Druck genutzt wird, um für die neuen Autos kosteneffektiver leichtere Teile herzustellen. Das Ziel dabei ist es, 20 neue Autos mit alternativem Kraftstoff bis 2023 ins Produktportfolio aufzunehmen.

Angesichts der Tatsache, dass CO2-Emissionen und fossile Brennstoffe den Klimawandel mitverursachen, werden zunehmend alternative Antriebssysteme für Fahrzeuge in der gesamten Branche gesucht. Auch GM ist auf der Suche. Neue Entwicklungen wurden dank den Fortschritten in der Fertigungstechnologie schrittweise kostengünstiger und machbarer für die Produktion.

Die Geschäftsführerin Mary Barra hat den Investoren von GM mutig versprochen, dass der in Detroit ansässige Hersteller bis 2021 Geld mit dem Verkauf von Elektroautos Gewinn einfahren wird. Somit werden die neuen Designs für die Elektroautos von GM neue Teile erfordern. Die 3D-Drucktechnologie wird sich als sehr nützlich erweisen, um das Ganze kostengünstig in die Produktionsphase zu bringen. Das Ziel dabei ist es, möglichst kosteneffektiv leichte Fahrzeugteile herzustellen, um somit neue Produktionsmethoden zu implementieren und die Kraftstoffeffizienz zu maximieren.

GM stellt Sitzhalterung aus dem 3D-Drucker vor

Kürzlich hat GM eine 3D-gedruckte Sitzhalterung aus Edelstahl vorgestellt, die mit der von Autodesk zur Verfügung gestellten 3D-Drucktechnologie entwickelt wurde. Beide Unternehmen nutzen auf künstlicher Intelligenz basierende Algorithmen und Cloud-Computing, um schnell mehrere Teildesignpermutationen zu erforschen, bevor eine optimale Struktur festgelegt werden kann. Am Ende war das in 3D-gedruckte Fahrzeugteil 40% leichter und 20% stärker.

ein Bild eines Autos in der Software Autodesk
Autodesk arbeitet mit General Motors gemeinsam an Ersatzteilen und Produkten aus dem 3D-Drucker (Bild: © Autodesk).

Auch andere Automobilhersteller wie GMs Konkurrent Ford sowie BMW haben die Vorteile des 3D-Drucks erkannt und nutzen diese aus, weshalb die Produktion von 3D-gedruckten Prototypen immer mehr zunimmt. Damit Sie zukünftig nichts verpassen und immer auf dem aktuellen Stand der Dinge bleiben, empfehlen wir Ihnen, unseren 3D-Drucktechnologie-Newsletter zu abonnieren.

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