Das Unternehmen Replique stellt sein Partnernetzwerk für autorisierte Materiallieferanten vor. Replique möchte damit OEMs seine 3D-Druck-Plattform zugänglicher machen. Zu den Partnern gehören bisher die LEHVOSS Gruppe, Evonik Industries, Forward AM und die igus GmbH. Wir stellen das Partnernetzwerk von Replique, mit dem Ziel der Industrialisierung von 3D-Druck, einmal genauer vor.

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In einer Pressemitteilung, die das 3D-grenzenlos Magazin erreicht hat, stellt Replique sein Partnernetzwerk autorisierter Materiallieferanten vor. Replique, Teil des internen Venture Builders von BASF und Entwickler einer digitalen Fertigungsplattform, die es OEMs ermöglicht, Ersatzteile auf Abruf zu liefern, ist das ein wichtiger Schritt, um die 3D-Druck-Plattform mehr Erstausrüstern (Original Equipment Manufacturers, s.g. „OEMs“) zugänglich zu machen. Industriekunden erhalten über die Plattform laut Replique erstklassige und maßgeschneiderte Materialien.

Details zum Partnernetzwerk

Zum Partnernetzwerk gehören bisher die LEHVOSS Gruppe, Evonik Industries, Forward AM und die igus GmbH. Das Netzwerk soll sicherstellen, dass die erforderlichen Standards für die Entwicklung, Herstellung und Zertifizierung fortschrittlicher Materialien erfüllt werden, um die industrielle Produktion mittels 3D-Druck zu qualifizieren. Über einen automatisierten Qualitätsdokumentationsprozess wird ein Analysezertifikat erstellt, das besagt, dass die gelieferten Materialien den geforderten Anforderungen entsprechen.

Das Zertifikat wird mit jedem 3D-gedruckten Teil verknüpft und im digitalen Warenlager von Replique gespeichert. Forward AM hat im September 2021 die erste TÜV-Zertifizierung für einen Druckprozess zur Herstellung von Bauteilen mit Lebensmittelkontakt erhalten. Die TÜV-Zertifizierung wurde gemeinsam mit Replique und Miele für diesen Fertigungsprozess initiiert.

Logos der bisherigen Partner
Replique stellt sein Materialpartnernetzwerk für die Industrialisierung von 3D-Druck vor (im Bild: Logos der bisherigen Partner)(Bild © Replique).

Anwendungsspezifische Material- und Betatests

Replique wird Anwendungsfälle und Anforderungen seiner Industriekunden analysieren, um herauszufinden, wo Anpassungen oder Verbesserungen der aktuellen Materialien oder die Entwicklung von Materialalternativen notwendig sind. Mit anwendungsspezifischen Materialtests sollen dann die individuellen Bedürfnisse der Endkunden erfüllt werden.

Die Materialpartner erhalten über die Plattform eine anonymisierte Übersicht der verwendeten traditionellen Materialien aus den Teileanalysen von Kunden innerhalb des Onboarding-Prozesses. So können sie von einem beschleunigten und gezielteren Materialentwicklungsprozess profitieren. Exklusive Betatests ermöglichen es den Kunden von Replique früh Zugang zu neuesten Materialentwicklungen zu erhalten. Bei Bedarf können individualisierte Materialien für spezifische Anwendungsfälle entwickelt werden. Damit erzeugt Replique eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Stimmen der Partner

Dr. Max Siebert, CEO und Mitbegründer von Replique, sagt:

„Mit unserem qualifizierten Materialnetzwerk haben wir eine Lösung geschaffen, die unseren Kunden maßgeschneiderte Materialsysteme bietet. Die Zusammenarbeit wird den Reifegrad des 3D-Drucks für den Einsatz in Serienproduktion von industriellen Bauteilen weiter erhöhen, z. B. durch eine schnellere Bauteilqualifizierung durch enge Iterationen mit der Materialentwicklung, Zertifizierungen und Umwandlung von traditionellen Materialien. Unser Ziel ist es, die beste Lösung für unsere Kunden zu finden.“

Dr. Stefan Schulze, Director 3D Printing Materials bei der LEHVOSS Gruppe, sagt:

„Durch die Partnerschaft mit Replique können wir die besten Materialformulierungen für professionelle Endverbraucheranwendungen ermitteln und anbieten. Die von Replique zur Verfügung gestellten Informationen helfen uns, unsere Reichweite zu vergrößern und überlegene Materiallösungen zu entwickeln.“

Sylvia Monsheimer, Head of Industrial 3D Printing, Evonik, sagt:

„Wir glauben, dass der offene Netzwerkansatz mit Replique und anderen Partnern OEMs eine großartige Möglichkeit bietet, alle Vorteile der additiven Fertigung zu nutzen, und wir freuen uns auf branchenentscheidende Projekte, die in naher Zukunft aus unseren INFINAM® Hochleistungsmaterialien hergestellt werden.“

Anke Johannes, Director of Sales Europe & Market Development, BASF 3D Printing Solutions, sagt:

„Die Kombination von Forward AMs Expertise in 3D-Druck-Materialien und Repliques Wissen im Bereich von 3D-Druckplattformen wird es uns ermöglichen, Synergien in der Additiven Fertigungsindustrie zu nutzen. Mit unserem gemeinsamen BASF-Hintergrund glauben wir fest daran, dass diese Partnerschaft die richtigen Punkte verbindet: Anwendungsspezifische Materialien kombiniert mit einem Netzwerk von engen Partnern. Auf diese Weise können wir die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen noch besser erfüllen.“

Die igus GmbH sagt:

„Wir freuen uns, dass wir mit unseren Materialien und Dienstleistungen in das Netzwerk von Replique aufgenommen werden. Die Kombination von Material- und Dienstleistungsanbietern macht es für den Anwender einfacher, das richtige Material und/oder den richtigen Partner zu finden. Besonders bei so einzigartigen Materialien wie unseren, die auf Verschleiß- und Reibungsanwendungen spezialisiert sind.“

Replique möchte sein Netzwerk qualifizierter Materialpartner im Polymer- und im Metallbereich weiter ausbauen. Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie über diese und andere 3D-Druck-Themen auf dem Laufenden.

Wechsel von physischem zu digitalem Lager (Video)

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