
Details zum Bioprint FirstAid

Der tragbare Bioprinter hat starke Ähnlichkeit mit einem Klebebandspender. Er kann in Echtzeit einen gewebebildenden Verband an der verletzten Stelle anbringen. Kürzlich ist er anlässlich der 24. Frachtnachschubmission von SpaceX auf der Internationalen Raumstation eingetroffen. 3D-Bioprinter sind sperrig und erfordern eine lange Kultivierungsphase, damit Patches reifen können. Der Bioprint FirstAid lässt sich in einer Hand halten.
Projektleiter Michael Becker von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR:
„Bei bemannten Weltraummissionen müssen Hautverletzungen schnell und effektiv behandelt werden. Mobiles Bioprinting könnte den Heilungsprozess deutlich beschleunigen. Die personalisierte und individuelle Bioprinting-basierte Wundbehandlung könnte einen großen Nutzen haben und ist ein wichtiger Schritt für die weitere personalisierte Medizin im Weltraum und auf der Erde.“
Für eine erste Demonstration verwendeten die Astronauten vorerst keine echten menschlichen Zellen, sondern fluoreszierende Mikropartikel. Mit schnell aushärtenden Gelen bilden diese Mikropartikel eine Abdeckung, die einem Pflaster ähnelt. Die Abdeckung wird auf dem mit Folie bedeckten Arm oder Bein des Astronauten gedruckt und für weitere Tests zur Erde zurückgeschickt. Mehr über den Bioprinter finden Sie auf der Website der NASA.
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