Die europäische Weltraumorganisation ESA hat zusammen mit dem Universitätsklinikum der TU Dresden Wege untersucht, mittels 3D-Druck Haut und Knochen in Schwerelosigkeit herzustellen. Der 3D-Druck von menschlichem Gewebe im Weltraum soll bei langen Weltraumflügen mögliche Erkrankungen besser heilen oder Verletzungen behandeln können.

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ESA und TU Dresden LogoDie NASA möchte Menschen auf den Mars schicken und dafür auch den 3D-Druck nutzen (wir berichteten). Jetzt wurde eine Möglichkeit vorgestellt, wie Astronauten menschliche Haut und Knochen mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie herstellen können. So wäre eine Behandlung von Verbrennungen und Knochenbrüchen vor Ort deutlich einfacher möglich als mit bisherigen Verfahren. Laut einer Pressemitteilung der europäischen Weltraumorganisation ESA soll 3D-gedrucktes, menschliches Gewebe verletzten Astronauten besser bei der Heilung helfen.

Bioprinting bei niedriger Schwerkraft

Forscher des Universitätsklinikums der TU Dresden haben den 3D-Druck von Haut- und Knochenproben untersucht, um festzustellen, ob diese auch in einer Umgebung mit niedriger Schwerkraft hergestellt werden können. Der Versuch war erfolgreich.

Menschliches Blutplasma diente dabei als Biotinte für die Hautprobe. Calciumphosphat-Knochenzement kam als strukturstützendes Material zum Einsatz. Während der Wachstumsphase wird dies absorbiert. Die Proben sind erste Schritte der ESA, um medizinische und chirurgische Einrichtungen auszustatten, um auch auf langen Flügen oder auf dem Mars ein Überleben zu garantieren.

Biodruck Knochenprobe
Mit dem 3D-Druck von Knochen und Haut möchte die ESA auf Weltraumflügen oder auf dem Mars Verletzungen besser versorgen können (Bild © ESA / SJM-Fotografie).

„Auf begrenzte Raum ist es nicht möglich, für alle medizinischen Fälle vorzusorgen“, meinte Tommaso Ghidini, Leiter der Abteilung Strukturen, Mechanismen und Materialien der ESA.

Weniger Abstoßung durch Plasma vom Patienten

Wenn das Blutplasma direkt aus dem Patienten stammt, könnte das vor der Abstoßung des Transplantats schützen. Auch sonst gab es in diesem Jahr bereits einige technische Fortschritte im Druck von Organen. Wir haben über ein winziges Herz aus menschlichem Gewebe berichtet. Einen atmenden Lungenluftsack gab es ebenfalls.

Video: 3D-Druck von Knochen

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Video: 3D-Druck von Haut

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