Die NASA möchte bis 2024 Astronauten auf den Mond bringen. Und dann auf den Mars. Dazu finanziert sie zahlreiche Frühphasenprojekte, bei denen immer häufiger 3D-Druck zum Einsatz kommt, um schnell und kostengünstig individuelle Lösungen anbieten zu können. Ein wesentlicher Vorteile bei einem futuristischen Vorhaben, wie dem „Moon-to-Mars“-Vorhaben.

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Die NASA möchte bis 2024 Astronauten auf den Mond bringen. 18 Frühphasenprojekte sollen die Technologien für die Mission sichern. Was auf auf dem Mond gelernt wird, soll die Astronauten für ihren Weg zum Mars vorbereiten.

SBIR- und STTR-Programme der NASA

Im Rahmen der SBIR (Small Business Innovation Research) und der STTR (Small Business Technology Transfer) Programme der NASA erhalten die teilnehmenden Projekte mehr als 43 Millionen US-Dollar von der NASA für die Phase-I-Entwicklung. SBIR- und STTR-Programme der NASA bieten in drei Phasen innovativen Firmen Finanzierungen für ihre Ideen.

  • In Phase I bringen Firmen die Ideen auf den Tisch, die sie entwickeln, demonstrieren und umsetzen.
  • In Phase II müssen die Unternehmen, die Phase I erfolgreich bestanden haben, ihre Ideen soweit entwickeln, dass sie bald kommerzialisiert werden könnten. Diese Projekte werden mit 250.000 US-Dollar gefördert bei einer Laufzeit von zwei Jahren.
  • In Phase III erhalten die Unternehmen einen Auftrag für die kommerzielle Realisierung ihres Produkts.

Bisherige Projekte und Ideen

MARS X HOUSE
Das MARS X HOUSE aus der 3D-Printed Habitat Challenge vom Team SEArch+/Apis Cor (Bild © NASA/SEArch+/Apis Cor).

In den letzten Jahren wurde viel geforscht, wie Astronauten auf dem Mond oder dem Mars bewohnbare Umgebungen schaffen können. 3D-Druckexperimente wie Lunar und Martian Regolith haben gezeigt, wie man Lebensräume schaffen könnte. Bei Martian Regolith entwickelten Forscher Methoden für Astronauten, um auf dem Mars Lebensräume und Werkzeuge mithilfe von 3D-Druckern und Rohstoffen aus dem Marsboden herstellen zu können. Die NASA Challenge 3D-Printed Habitat hat nach Ideen gesucht, die Schutz bringen sollen.

Werkzeug aus dem 3D-Drucker
Werkzeuge lassen sich laut den Forschungen der Calgary-Studenten im Weltall aus menschlichem Abfall und mit Hilfe von 3D-Druckern herstellen (Bild © University of Calgary)

Andere Projekte zeigten, wie Abfälle in Satelliten wie der ISS besser verwertet werden können. Zu den 22 Schwerpunktbereichen der SBIR und STTR Projekte gehören Antriebstechnologien im Weltraum, Strom- und Energiespeicherung sowie In-Situ-Ressourcennutzung, In-Space und Advanced Manufacturing and Materials, Materialforschung, Strukturen und Montage.

Made in Space (MIS) ist bekannt für die Herstellung von schwerkraftarmen Materialien. Nun möchte das Unternehmen ein mobiles End-Effektor -Laser -Gerät (MELD) entwickeln. Hier gibt es eine vollständige Liste aller Unternehmen, die 2019 eine SBR / STTR- Förderung der Phase I von der NASA erhalten haben.

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