3D-Druck-News zum Thema

Anzeige
Roboter wie Ameisenkolonien:

TU Delft entwickelt autonome 3D-Druck-Roboter für unterirdische Lebensräume auf dem Mars

6. Juni 2021
Zebro Roboter zwischen Gestein

Niederländische Forscher der TU Delft arbeiten für die NASA an einem Konzept zum Bau unterirdischem Wohnraums auf dem Mars. Dazu sollen Roboter namens Zebro in Schwärmen ähnliche wie Ameisenkolonien eingesetzt werden. Als Baumaterial wird „Marsbeton“ eingesetzt und parallel zum Ausheben der Gräben von Robotern die Wände im 3D-Druckverfahren hergestellt.

Tests in Mond- und Mars-Gravitation:

AIMIS-FYT-Forscherteam gelingt 3D-Druck in Schwerelosigkeit mit Standard-3D-Druckkopf von ViscoTEC

26. Mai 2021
Männer an 3D-Drucker

Das Team aus Forschern von AIMIS-FYT hat den 3D-Druck in der Schwerelosigkeit untersucht. Dabei konnten sie verschiedene Grundoperationen in 90 Parabeln erfolgreich testen. Außerdem hatten sie die Gelegenheit, den 3D-Druck in der Mars- und Mond-Gravitation zu erforschen. Zum Einsatz kam dabei ein Standard-3D-Druckkopf vom Hersteller ViscoTec.

3D-Drucker im Weltall:

TH Köln entwickelt neues Elektrofotografie-3D-Druckverfahren für den Einsatz im Weltall

23. April 2021
Beispiel Laserdrucker beim Drucken von Zahnradlayern

Die Technische Hochschule Köln und das Unternehmen mz Toner Technologies GmbH entwickeln gemeinsam ein neuartiges Verfahren für den 3D-Druck im Weltall. Dabei setzen die Forscher auf das sonst im 2D-Druck eingesetzte Elektrofotografie-Verfahren. Das neu entwickelte 3D-Druckverfahren könnte außerdem eine Alternative für das Spritzgussverfahren darstellen.

Projekt "Olympus":

NASA und U.S. Air Force unterstützen ICON bei Entwicklung von 3D-Drucker für Gebäude auf dem Mond oder Mars

7. Oktober 2020
3D-Konstruktionsdruck auf anderen Planeten (Symbolbild)

Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen ICON arbeitet im Rahmen des Projekts „Olympus“ an einem neuartigen Konstruktions-3D-Drucker für den Bau von Gebäuden auf anderen Planeten. Vorrangig soll der Weltraum-3D-Drucker auf dem Mond oder gar Mars eingesetzt werden können. Finanziell unterstützt wird ICON dabei von der NASA und der U.S. Air Force.

BioFabrication Facility (BFF):

Forschern gelingt der 3D-Druck eines künstlichem Meniskus auf der ISS-Raumstation

14. Mai 2020
Astronaut Morgan vor 3D-Drucker

Forschern ist es erstmals gelungen mit dem Bio-3D-Drucker BioFabrication Facility (BFF) einen Meniskus im Weltraum im Bioprinting-3D-Druckverfahren herzustellen. Das Forschungsprojekt gelang im Rahmen eines Programmes, das den 3D-Biodruck an unterschiedlichen Orten untersucht. Wir stellen die Ergebnisse der Forschungsarbeit vor.

Fly Your Thesis 2020!:

Projekt AIMIS-FYT-Team der Hochschule München testet 3D-Druck in der Schwerelosigkeit

29. April 2020
AIMIS-FYT Team

Das achtköpfige AIMIS-FYT-Team von der Hochschule München arbeitet an einem Verfahren, mit dem der 3D-Druck in der Schwerelosigkeit weiter optimiert werden soll. Im November können die Studenten im Rahmen einer ESA-Kampagne ihre bisherigen Entwicklungen bei Parabelflügen, bei denen die Schwerelosigkeit für eine kurze Zeit erreicht wird, testen. Wir stellen die Pläne und das Projekt einmal vor.

Projekt IMPERIAL:

OHB Systems AG erhält Auftrag zur Entwicklung eines Weltraum-3D-Druckers für die ISS

15. Februar 2019
Der MELT 3D-Drucker

Das Bremer Unternehmen OHB System AG hat von der European Space Agency (ESA) eigenen Angaben zufolge den Auftrag erhalten, den Prototypen eines 3D-Druckers für den Einsatz im Weltraum zu entwickeln. Der 3D-Drucker soll in der Lage sein, großformatige Teile aus thermoplastischen Hochleistungskunststoffen zu fertigen. OHB System AG arbeitet gemeinsam mit zahlreichen Partnerfirmen an der Umsetzung dieser Aufgabe.

Bioprinter BioFabrication facility (BFF):

NASA und Techshot entwickeln 3D-Drucker für Organe für den Einsatz im Weltraum

25. Januar 2019
Niere aus 3D-Drucker

Das Startup Techshot hat eine Zusammenarbeit mit der NASA beschlossen, für die Entwicklung von einem Bioprinter namens BioFabrication facility (BFF), der Organe im Weltraum unter Schwerelosigkeit drucken können soll. Irgendwann einmal soll der Weltraum-3D-Drucker für organische Substanzen auf der Internationalen Raumstation ISS zum Einsatz kommen.

Forschungen in der Schwerelosigkeit geplant:

Absturz der russischen Sojus-Rakete zerstört 3D-Biodrucker für ISS

25. Oktober 2018

Beim Absturz der russischen Sojus-Rakete wurde auch ein 3D-Biodrucker zerstört, wie die NASA in einer Pressemitteilung mitteilte. Von dem Bioprinter Organ.Aut des Herstellers 3D Bioprinting Solutions stehen noch weitere 3D-Drucker bereit, doch bevor die ins Weltall starten, soll der Unfall zunächst vollständig aufgeklärt werden.

Einsatz auf ISS möglich:

European Space Agency (ESA) stellt mit MELT 3D-Drucker einen FFF-3D-Drucker für den 3D-Druck in Schwerelosigkeit vor

21. Oktober 2018
Der MELT 3D-Drucker

Mit dem MELT 3D-Drucker stellt die European Space Agency ESA einen Weltraum-3D-Drucker vor, der vor allem in der Schwerelosigkeit zum Einsatz kommen soll. Der MELT 3D-Drucker muss in der Lage sein, aus jeder Richtung bzw. in jeder Position dreidimensionale Objekte herstellen zu können. Auch unter besonderen Bedingungen wie der Mikrogravitation soll der 3D-Drucker funktionieren, was ihn für den Einsatz auf der ISS empfiehlt.

Nach 17 Jahren ausgetauscht:

ISS erhält neue HP Envy ISS Drucker mit 3D-gedruckten Komponenten

4. April 2018
Produktbild HP Envy ISS

Die Raumstation ISS erhält in Kürze einen Austausch seiner 17 Jahre alten Drucker. Drucker, die auf einer Raumstation zum Einsatz kommen, müssen deutlich mehr Anforderungen erfüllen als die üblichen Geräte, zum Beispiel kopfüber drucken können. Erfüllen sie diese Anforderungen, haben sie dann die Eigenschaft „Space-Grade“ und sind geeignet fürs Weltall. Die HP Envy ISS Drucker enthalten auch Bauteile aus dem 3D-Drucker.

Made in Space:

Neuer Guinness Weltrekord für längstes Objekt aus einem 3D-Drucker

27. Februar 2018
Made in Space Weltrekord 3D-Druck

Das längste Objekt aus einem 3D-Drucker, welches je hergestellt wurde, ist 37,7 Meter lang. Hergestellt wurde es von dem US-Unternehmen Made In Space. Als 3D-Druckverfahren kommt eine Technologie zum Einsatz, die Astronauten in Zukunft bei Langstreckenmissionen unterstützen soll, Instrumente und andere benötigte Objekte auf Bedarf im Weltraum selbst herzustellen. Das 3D-gedruckte Objekt erhält in Kürze seinen Eintrag in das Guinness-Buch der Weltrekorde.