Die britische Open Space Agency arbeitet seit zwei Jahren an dem Ultrascope, einem Teleskop, das das Herz eines jeden Weltraumliebhabers höher schlagen lässt.

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All diejenigen, die von den Weiten des Weltraums träumen, diese aber nicht am eigenen Leib spüren können, haben auf ein Projekt wie dieses wohl schon sehr lange gehofft, denn wer von ihnen träumt nicht davon ein Teleskop zu besitzen, der die spektakulärsten Weltallbilder einfangen und mit noch so kleinem Detail wiedergeben kann ohne, dass dafür Unmengen an Geld ausgegeben werden muss? Dank eines britischen Makers könnte dieser Wunsch schon bald ganz einfach in Erfüllung gehen.

Ultrascope
Das Teleskop soll mit einfacher Robotertechnik und Smartphones spektakuläre Weltraumbilder einfangen können (Foto: © openspaceagency.com)

James Parr ist Gründer der Open Space Agency und arbeitet mit dieser seit zwei Jahren an dem Ultrascope, einem open source-Teleskop, das größtenteils mit 3D-Druckern entwickelt wurde und mithilfe von einfachen robotischen Teilen betrieben wird. Das Teleskop soll zudem mithilfe von normalen Smartphone-Kameras in der Lage sein Weltraumbilder herzustellen – ein Traum für jeden Weltraum-Fan.

Während noch vor 50 Jahren Weltraumforschung von der britischen Regierung stark finanziert wurde, kann sie heute nur bedingt auf Unterstützung zählen. Dafür eröffnen 3D-Drucktechnologien heute neue Wege, wie jeder mit einfachen Mitteln dieses Gebiet für sich erforschen kann. Mit der Entwicklung des Ultrascope erhofft sich Parr einen wichtigen Beitrag dafür leisten zu können. Das Smartphone nicht eingeschlossen kostet der Baukasten zum 3D-Teleskop nur 284 Euro. Es soll außerdem einfach und mit nur einem einzigen Werkzeug zu bauen sein.

Das Projekt dazu startete 2014 und nach unzähligen Beta-Versionen und Finanzierungsprojekten hat die Open Space Agency es jetzt endlich geschafft sein Produkt zu präsentieren. Wer den Ultrascope nutzt soll nicht nur auf unterschiedliche Satelliten zugreifen und damit den genauen Bestimmungsort der Erde berechnen, sondern ebenfalls Fotografien von Planeten, Galaxien und Meteoriden erstellen können. Diese werden dann in einer Cloud gespeichert, so können sie für weitere Analysen genutzt werden.

Kommenden Oktober soll die endgültige open source-Version des 3D-Teleskopen auf der San Diego Maker-Messe vorgestellt werden. Wer auf dem Laufenden gehalten und mehr Informationen zu dem Teleskopen erhalten möchte, kann sich schon jetzt auf der offiziellen Seite der Open Space Agency dafür registrieren.

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