Der schwedische 3D-Drucker-Hersteller Freemelt hat von der Polytechnischen Universität Turin, Italien, einen Auftrag im Wert von ca. 3,5 Mio. SEK (ca. 350.000 EUR) für sein „Freemelt ONE“-System erhalten. Freemelt One ist ein Elektronenstrahlschmelz-3D-Drucker, der für die Forschung und Entwicklung neuer additiven Fertigungsmaterialien verwendet wird.

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Die Polytechnische Universität Turin (Politecnico di Torino, POLITO) ist eine führende Universität im Bereich der Materialwissenschaften. Die Forschungsaktivitäten des Interdepartemental Center for Integrated Additive Manufacturing der Universität decken die gesamte Prozesskette ab, die zur Fertigung mit 3D-Druck hergestellter Teile erforderlich ist: Vom Design für die additive Fertigung (Additive Manufacturing, AM), über die Entwicklung neuer 3D-Druck-Materialien bis hin zur Simulation von AM-Prozessen und der Anwendung neuer und innovativer Wärmebehandlungs- und Bauteilveredelungsverfahren.

Sara Biamino, Professorin für Materialwissenschaften und Technologie an der Polytechnischen Universität Turin, sagt zur Anschaffung des Freemelt ONE 3D-Druck-Systems:

„Wir sind sehr stolz, die Übernahme eines „Freemelt ONE“-3D-Druckers bekannt geben zu können, von dem wir sicher sind, dass es dazu beitragen wird, unsere Fähigkeiten weiter zu verbessern.“

Bestellung umfasst die ProHeat-Technologie von Freemelt

Freemelt ONE 3D-Drucker
Der Freemelt ONE 3D-Drucker (Bild © Freemelt).

Die Bestellung der Polytechnische Universität Turin umfasst auch die neue ProHeat-Technologie von Freemelt. Die innovative ProHeat-Technologie von Freemelt kommt zum Vorwärmen des Pulverbetts in 3D-Druckern zum Einsatz. Damit soll ein schnelles und effizientes Aufheizen bei gleichzeitig hoher Vakuumreinheit und Strahlqualität gewährleistet und dabei die einzigartigen Vorteile eines heißen und spannungsarmen AM-Prozesses bewahrt werden, erklärt Freemelt. Die Universität wird mit dem System fortschrittliche Tests durchführen und Methoden rund um den Einsatz von ProHeat entwickeln.

Ulric Ljungblad, CEO und Mitbegründer von Freemelt, sagt dazu:

„Dies ist ein wichtiger Auftrag für uns und eine Bestätigung dafür, dass Kunden mit großem Wissen und Ehrgeiz in der Werkstoffentwicklung unser Produkt schätzen. Wir freuen uns auch über die durchgeführte ProHeat-Evaluierung, da diese Technologie großartige Möglichkeiten für die Zukunft der 3D-Druckverarbeitung bietet. Darüber hinaus ist dies unser erster Auftrag in Italien, wodurch sich Freemelt in einem weiteren Land in Europa als Anbieter fortschrittlicher 3D-Drucktechnologie etabliert.“

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