Der 3D-Druck ist in der Automobilindustrie schon lange angekommen. Mithilfe der neuen additiven Fertigungstechnologie werden mittlerweile sogar Autoteile für Endbenutzer hergestellt. Doch auch beim klassischen Prototyping ist der industrielle 3D-Druck sehr gefragt und hilft dabei, schneller reagieren zu können und Zeit sowie Geld einzusparen. In einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin berichtet jetzt das polnische 3D-Druckunternehmen Zortrax über den Einsatz von 3D-Druckern bei Ferrari und ABCar Oldtimers. Über letztere berichteten wir zuletzt auch ausführlich.

Schneller und günstiger konstruieren mit 3D-Druck

Ein neuer Ferrari durchläuft den Aussagen des dort zu Wort kommenden Ferrari-Designers fünf Designphasen. In Phase eins und zwei spielt der 3D-Druck eine wichtige Rolle. Vincenzio Mattia, ehemaliger Ferrari-Designer und CEO von Vins Motors, einem Ferrari-Zulieferer, beschreibt beide Phasen folgendermaßen:

„Bei der ersten Phase werden Designziele definiert und diese in einem alten Automodell getestet. Ingenieure testeten den neuen V12 LaFerrari Motor in einem 458 Italia getestet. In der zweiten Phase wird das neue Auto von Grund auf neu gebaut. Auch hier sind Konstruktionsänderungen keine Seltenheit. Neue und abgeänderte Bauteile lassen dabei sich schnell mit dem 3D-Druck anfertigen. Ferrari verfügt über viele 3D-Drucker, einschließlich jenen von Zortrax“.

Mattia erklärt weiter, dass die 3D-gedruckten Komponenten in ein Auto eingebaut und auf ihre Funktionalität, Ergonomie oder Ästhetik getestet werden. In der Entwicklung befindliche Teile können so realen Tests unterzogen werden. Früher griffen Fachleute dazu auf teure Maschinen der Industrieklasse zurück. Heute reichen dazu günstigere und vielseitigere Desktop-3D-Drucker.

Bauteile aus längst vergangener Zeit rekonstruieren

Nicht nur schnelle Ferraris profitieren vom 3D-Druck, auch kleine Firmen wie ABcar Oldtimers, bei denen alte Autos ihren früheren Glanz wiedererhalten, nutzen diese Technologie.

„Die Restaurierung alter Autos ist äußerst zeitaufwendig, da viele Stunden für Design, Reverse Engineering und die Suche nach unorthodoxen Lösungen aufgewendet werden. Wir bauen unsere Komponenten auf der Grundlage verfügbarer Zeichnungen und manchmal alter Fotos, die zeigen, wie ein bestimmtes Auto zu seiner Zeit aussah. In den meisten Fällen befinden sich Teile und Komponenten dieser Maschinen nicht mehr in der Produktion und sind schwer zu finden. Deshalb ist 3D-Druck oft die einzige Möglichkeit, sie wieder ins Leben zu rufen“, sagt Bartłomiej Błaszczak, Chefdesigner bei ABcar Oldtimers.

Wir haben vor einiger Zeit über den Einsatz von 3D-Druck bei ABcar Oldtimers berichtet. Die Automobilindustrie ist ein gutes Beispiel dafür, wie der 3D-Druck eine Branche rundum optimieren kann (mehr zum Thema 3D-Druck in der Automobilindustrie).

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