Der 3D-Druck verhalf bisher einigen Branchen zum Aufschwung. Die additive Fertigung vereinfacht Prozesse, bei denen man früher in Sachen Performance-Optimierung an ihre Grenzen stieß. Zahlreiche Unternehmen der Automobilindustrie aber profitieren heute bereits laut einer aktuellen Studie von Allied Market Research von den Möglichkeiten der 3D-Drucker.

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Allied Market Research LogoDie additive Fertigung ist eine Technologie, die erheblich dazu beigetragen hat, die Automobilindustrie zu revolutionieren. Die Fortschritte haben dazu geführt, dass sich die Entwicklungs-, Design-, Fertigungs- und Vertriebsprozesse in der Automobilindustrie in den letzten 10 Jahren bedeutend verändert haben. So wurde Platz für sichere und leichtere Produkte, neuartige Designs, niedrigere Kosten und kürzere Lieferzeiten gemacht. Der 3D-Druck erhöht den Wert bestehender Produkte und die Funktionalität in jeder Hinsicht und ist zum Liebling der Automobilindustrie geworden, wie eine aktuelle Studie von Allied Market Research jetzt bestätigte.

Wachstum in der Automobilindustrie

Seit den Anfängen der 3D-Drucktechnologie erlebt die Automobilindustrie ein phänomenales Wachstum. Dem Bericht von Allied Market Research zufolge wird der 3D-Druck der Automobilindustrie bis 2023 voraussichtlich 2.730 Millionen US-Dollar an Umsatz bringen und von 2017 bis 2023 um knapp 20% wachsen. Die Nachfrage nach dieser Technologie treibt die Notwendigkeit nach reduzierten Herstellungszeiten und damit verbundenen Zeitkosten sowie nach einem effizienteren Logistikmanagement immer weiter voran. Der 3D-Druck bietet breite Anwendungsmöglichkeiten für Forschung und Entwicklung, Prototyping und Werkzeugbau sowie Produktinnovation. Es entstehen neue Herausforderungen durch einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und den hohen Kosten für 3D-Drucksoftware.

» Lesen Sie hier: 150 Beispiele für den Einsatz von 3D-Druckern in der Automobilindustrie

3D-Druck in den Unternehmen

Der Bereich der additiven Fertigung ist sehr wettbewerbsfähig, weshalb sich große und kleine Akteure auf spezifische Fähigkeiten konzentrieren, um konkurrenzfähiger zu bleiben. Und es tut sich einiges.

Der Fahrzeughersteller Local Motors hat zum Beispiel in einer Mikrofabrik in Knoxville den weltweit größten 3D-Drucker Thermwood LSAM installiert, der für die Herstellung der autonomen Olli-Shuttles angewendet wird. Das Thermwood LSAM-System von Local Motors wurde für die Herstellung großformatiger Teile und Strukturen unter Verwendung eines additiven Ansatzes und Verbundwerkstoffen entwickelt.

Olli selbstfahrender Bus aus dem 3D-Drucker
Olli, der selbstfahrende Bus aus dem 3D-Drucker (Bild © IBM).

Die additive Fertigungseinheit von Wipro Infrastructure Engineering trägt den Namen Wipro3D und hat vor Kurzem in Indien ein hochmodernes Praxis- und Lösungszentrum für den Metall-3D-Druck eröffnet. Das hochmoderne Zentrum ist mit modernsten Validierungs-, Charakterisierungs-, Forschungs- und Nachbearbeitungseinrichtungen sowie bester Bautechnologie ausgestattet.

Der ORLAS CREATOR – Ein preisgünstiger Metalldrucker von OR Laser (Bild © OR Laser).

AMFG ist im Bereich des industriellen 3D-Drucks ein führender Anbieter von Automatisierungssoftware und hat eine neue Softwareplattform mit künstlicher Intelligenz präsentiert, die die Automatisierung der additiven Fertigung vereinfachen soll. Die KI-Fähigkeiten von AMFG bieten Herstellern im Bereich der additiven Fertigung eine vollständige Automatisierung für Endanwendungsteile, einschließlich automatisierter Nachbearbeitung, Bedruckbarkeitsanalysen und Planungsautomatisierung.

Die O.R. Lasertechnologie GmbH ist bekannt für hochpräzise Werkzeuge für die additive, laserbasierte Fertigung. Das Unternehmen wurde von Coheren Inc. erworben, mit einem Ziel das bisherige Produktportfolio im Bereich der additiven Fertigung zu erweitern. Coherent Inc. bekam mit der Übernahme von O.R. Lasertechnologie GmbH eine komplementäre Produktlinie, die das Lösungsportfolio des Unternehmens in Hinsicht der additiven Fertigung ergänzen wird.

Audi setzt auf Stratasys

Audi hat das 3D-Druckverfahren von Stratasys implementiert, um den Design-Verifikationsprozess zu beschleunigen und den Zeitaufwand für das Prototyping zu senken. Das Unternehmen gab im Juni 2018 bekannt, dass die 3D-Druckverfahren von Stratasys durch sein 3D-Druckzentrum in Ingolstadt übernommen wurden. Jetzt benutzt Audi den Vollfarbe-Multimaterial-3D-Drucker namens Stratasys J750 für die Herstellung von Vollfarbmodellen für Kraftfahrzeugteile, was die benötigte Zeit um fast 50 % reduziert.

weiße Handschuhe zu sehen, die ein Rücklicht auf einen Audi befestigen
Die J750 ermöglicht dem Audi Kunststoff 3D-Druck-Zentrum vollständig transparente, mehrfarbige Deckgläser für Rückleuchten in einem einzigen Druckvorgang herzustellen (Bild © Stratasys).

Der 3D-Druck ist auch in der Automobilindustrie zu einer wichtigen Technologie geworden, die schnellere Produktion ermöglicht und weniger kostet. Dank innovativer und raffinierter 3D-Drucktechnologien überwinden Automobilhersteller ständig neue Grenzen. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter und bleiben Sie stets über neue Fortschritte in der additiven Fertigung auf dem Laufenden.

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