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Makerspace: Mehrgenerationenhaus Haßfurt erhält eigenen 3D-Drucker

Das Mehrgenerationenhaus Haßfurt in Bayern verfügt jetzt über einen eigenen 3D-Drucker. Im Rahmen des neuen Workshops „Boys&Girls@work-3D“ wurde der neue 3D-Drucker vom Bürgermeister feierlich eingeweiht. In dem Workshop erlernen Kinder und Jugendliche die Arbeit mit 3D-Druckern.

Mehrgenerationenhaus Haßfurt LogoNach einer monatelangen Vorbereitung fand im Mehrgenerationenhaus Haßfurt vor wenigen Tagen der neue Workshop „Boys&Girls@work-3D“ erstmals statt. Der Workshop erfolgte unter Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Fünf Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahren meldeten sich an, um an vier Workshop-Tagen bis Weihnachten mehr über den Aufbau von 3D-Objekten für die Erstellung mit einem 3D-Drucker und die dazu erforderlichen Programme zu erfahren.

Der Diplom-Ingenieur Dr. Diethmar Morawski leitet das Projekt freiwillig an, wobei im Vorfeld der neue 3D-Drucker durch Bürgermeister Günther Werner feierlich überreicht wurde, berichtet das Mehrgenerationenhaus Haßfurt auf seinem Blog. Finanziert wurde die Neuanschaffung mittels Spendengeldern der Stadt Haßfurt, der Sparkasse Ostunterfranken und Eigenmittel des Trägers des Mehrgenerationenhauses.

3D-Drucker im Mehrgenerationenhaus Hassfurt

Bürgermeister Günther Werner bekommt das Stadtwappen von Haßfurt als 3D-Ausdruck überreicht (Bild © Mehrgenerationenhaus Hassfurt)

Bürgermeister Werner ließ sich mit Begeisterung die Grundfunktionen des 3D-Druckers von Dr. Morawski zeigen. Als Dank für die Realisierung des Zukunftsprojekts überreichte Mitarbeiterin Conni Brückner dem Stadtoberhaupt die ersten 3D-Objekte, die mit dem Drucker erstellt wurden. Bei den 3D-Objekten handelte es sich um das Stadtwappen und ein Miniatur-Mehrgenerationenhaus.

Die Workshop-Teilnehmer konnten nach einer kurzen Einführung unter Anleitung des Projektleiters Dr. Morawski mit dem FreeCAD-Programm erste einfache 3D-Gegenstände wie Würfel oder Kugeln erstellen. Am Ende der Stunde hielten sie ihr eigenes 3D-Modell in Händen, was vom Märchenschloss über einen Schneemann bis hin zu einem Glücks-Kleeblatt reichte. Der Höhepunkt war der Ausdruck des Kleeblatts für den 16-jährigen Leon Schönecker.

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