Das Albert Einstein Gymnasium in Rumeln-Kaldenhausen (Duisburg) hat einen 3D-Drucker erhalten. Gesponsert wurde der 3D-Drucker von der Sparkassenstiftung und soll im Informatik- und Kunstunterricht seinen Einsatz finden. Beim Pressetermin konnten die Schüler bereits erste 3D-gedruckte Objekte präsentieren und zeigten sich von den Möglichkeiten der Desktop-3D-Drucker begeistert.

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Logo des Albert Einstein GymnasiumsDas Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) in Rumeln-Kaldenhausen, einem westlichsten Stadtteil von Duisburg (Nordrhein-Westfalen) konnte mithilfe der Sparkassenstiftung einen 3D-Drucker für den Informatik- und Kunstunterricht erwerben. Laut einer Pressemitteilung auf rp-online.de handelt es sich bei dem 3D-Druckermodell um einen Flashforge 3D-Drucker, der vom Geschäftsführer der Sparkassenstiftung, Marcel Groß, überreicht wurde. Es war eine Premiere, weil bislang noch nie eine Bildungseinrichtung beim Kauf eines 3D-Druckers von der Sparkassenstiftung unterstützt wurde, berichtet Groß laut der Mitteilung stolz. Welche Vorteile ein 3D-Drucker vor allem Grundschülern bietet, zeigte eine Anfang November veröffentlichte Studie aus Australien.

Erste Objekte: Albert Einstein, eine Geige und eine rote Würfel-Katze

Albert Einstein aus dem 3D-Drucker
Schüler druckten Albert Einstein Figur (Bild © RP/Mike Michel).

Die Schüler Mikka Buchner und Louis Hackstein aus der 9. Klasse arbeiteten bereits mit dem Gerät. Sie fertigten mit ihren 3D-Drucker einen Albert Einstein, eine kleine Geige und mit der roten Calicat eine rote Würfel-Katze. Der 3D-Druck des dreidimensionalen Einsteins dauerte Louis Hackstein zufolge 2,5 Stunden.

Wie Linda Krukewitt, Lehrerin am AEG, erklärte, werde der Flashforge 3D-Drucker besonders im Fach Informatik zum Einsatz kommen. Zur Erstellung der 3D-Modelle wird mit dem Programm Google Sketchup gearbeitet. Die Daten werden im Anschluss mit einem USB-Stick an den Drucker übermittelt. An immer mehr Schulen in Deutschland werden 3D-Drucker eingesetzt, wie unsere Themenseite zeigt.

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Vor dem eigentlichen Druck muss die Düse eine Temperatur von 220 Grad Celsius erreichen. Als Druckmaterial werden klassische Kunststofffilamente verwendet, wovon 50 Meter auf eine Rolle passen und in der Regel in Kilogramm angegeben. Für Einstein wurden acht Meter verbraucht. An immer mehr Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen werden 3D-Drucker eingesetzt.

Die Verantwortlichen der Schule und der Stiftung mit dem 3D-Drucker
Das Albert Einstein Gymnasium erhielt dank der Sparkassen-Stiftung einen 3D-Drucker (Bild © RP/Mike Michel).

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