Nicht jeder kann sich einen 3D-Drucker leisten. Die Kosten für diese aufsteigenden und neuartigen Geräte liegen meistens zwischen 500 und 2.000 US-Dollar (entspricht etwa 470 bis 1.880 Euro) und damit nicht die Kosten für Material und weiteres Zubehör eingeschlossen. Da ist es nicht verwunderlich, dass die meisten 3D-Drucker noch nicht im privaten Bereich angekommen sind. Viele große Hersteller haben es sich daher zum Ziel gesetzt eine neue Strategie zu entwickeln, mit der sie nicht nur ihre eigenen Produkte verkaufen, sondern auch normalen Kunden die Möglichkeit bieten können sich der 3D-Druckerwelle anzuschließen.
Eines dieser Hersteller ist MakerBot. Das Unternehmen möchte das Finanzierungsproblem ändern und bietet deshalb US-Bürgern an mithilfe von Finanzunternehmen und Kreditanbietern wie Affirm und LEAF sich ihren eigenen 3D-Drucker anzuschaffen. Erst kürzlich hat der 3D-Druckerhersteller mit Dell zusammengearbeitet und es geschafft Finanzierungsprogramme für seine eigenen Produkte durchzusetzen. Jetzt möchte MarkerBot das über die eigene Website versuchen.
Mithilfe von Affirm, einem US-Finanzierungsunternehmen, das von PayPal-Co-Gründer Max Levchin ins Leben gerufen wurde, können 3D-Liebhaber sich ihr eigenes Gerät anschaffen und die Kosten in drei-, sechs- oder 12-Monatsraten abbezahlen.
Diese Idee hat das Unternehmen MarkerBot in die Tat umgesetzt, nach dem es auf eigene Faust versucht hatte Finanzierungsmöglichkeiten für 3D-Drucker an Schulen anzubieten. Die neue Art der Kooperation jedoch erlaubt es Menschen, die sich einen eigenen Drucker nicht leisten können, viel schneller und einfacher in den Genuss der aktuellen technischen Entwicklung zu kommen und die 3D-Drucktechnologie zu revolutionieren.






