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Wilderei: Vom Aussterben bedrohte Nashörner sollen mit Hilfe der 3D-Drucker gerettet werden

Ein Team aus Bioingenieuren nutzt die Möglichkeiten der 3D-Drucker, um die vom Aussterben bedrohten Unpaarhufer-Nashörner vor Wilderei zu retten. Mit Hilfe von einem speziellen Biomaterial und einem 3D-Drucker werden 1:1 Replikas der begehrten Hörner angefertigt. Langfristig soll so der komplette Schwarzmarkt für die Hörner lahmgelegt werden.

Unpaarhufer-Nashorn

Ein Unpaarhufer-Nashorn: Vom Aussterben bedroht wegen der Jagd nach seinen Nashörnern (Bild © Einzelbilder: YouTube/DNews; Gesamtbild: 3D-grenzenlos).

Die Nashörner der Unpaarhufer (z.B. das Breitmaulsnashorn) zählen zu den bedrohtesten Tierarten auf der Erde und ihre Hörner sind bei Wilderern somit sehr begehrt. Die Hörner werden vor allem in Asien für die Herstellung eines Heilmittels verwendet, was in seiner Wirkung als umstritten gilt. Ein Kilogramm der seltenen Unpaarhufer-Hörner wird mit 60.000 US-Dollar (ca. 57.400 Euro) gehandelt und macht die Hörner zu einer heiß gehandelten Ware. In fünf bis zehn Jahren könnten die Nashörner ausgestorben sein, wenn nicht gehandelt wird, so Experten.

Ein Team von Bioingenieuren verfolgt den Plan dieser schrecklichen Wilderei ein Ende zu bereiten und setzt dabei auf die Unterstützung der 3D-Drucker. Die Ingenieure drucken die Hörner in einem eigenen Material und bilden mit Hilfe von 3D-Druck den Aufbau und die Struktur der Hörner den realen Vorbildern ab. Gedruckt werden die künstlichen Hörner den Ingenieuren zufolge mit einem Makerbot Replicator und einem Biomaterial, welches den echten Hörnern ähnelt.

Die Bioingenieure wollen die Industrie mit den gedruckten Hörnern beliefern, die im Preis deutlich günstiger sind als die echten Hörner. Auf diese Weise soll der Schwarzmarkthandel langfristig ausgetrocknet und das Überleben der Nashörner gesichert werden.

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