Das in Singapur ansässige 3D-Druck-Unternehmen 3D Metalforge gab in einer Pressemitteilung die Unternehmenspartnerschaft mit dem Raffinerieunternehmen Par Pacific Holdings Inc. (Par Pacific) bekannt. Beide Unternehmen wollen mit 3D-Druck Teile für die Öl- und Gasindustrie entwickeln. Auch das 3D-Druck-Unternehmen Protolabs möchte Teile für diese Branche herstellen und hat vor wenigen Monaten die Zertifizierung „Qualification of Manufacturer“ erhalten. 3D-gedruckte Bauteile von Protolabs sind somit auch für den Energie- und Ölsektor zertifiziert. Das norwegische DNV GL hat mit dem DNVGL-SE-0568 ein Spezifikationsdokument entworfen, das den 3D-Druck in der Öl- und Gasindustrie unterstützen soll.
Details zur Partnerschaft zwischen Par Pacific und 3D Metalforge

Par Pacific betreibt über drei US-amerikanische Raffinerien mit einer Gesamtraffinationskapazität von 154.000 Barrel (24.500 Liter) pro Tag. An einem Standort von Par Pacific auf Hawaii sollen nun Teile identifiziert werden, die für die 3D-Druck-Produktion mit 3D Metalforge geeignet sind.
Wenn alle Teile in Feldtests eingesetzt wurden und sie durch die API-Standards (American Petroleum Institute) übernommen wurden, planen die Unternehmen, die 3D-gedruckten Teile in die reguläre Lieferkette von Par Pacific zu integrieren. Zunächst soll das in der Raffinerie von Par Pacific auf Hawaii geschehen, dann in den übrigen Raffinerien des Unternehmens.
Matthew Waterhouse, CEO von 3D Metalforge, sagte:
„Wir freuen uns sehr, dieses Projekt mit Par Pacific zu starten und die Gelegenheit zu haben, zu zeigen, wie unsere Additivtechnologie Raffinerien dabei helfen kann, ihre Betriebe und Lieferketten robuster und nachhaltiger zu machen.“
Im Februar haben wir darüber berichtet, dass 3D Metalforge gemeinsam mit ABS und Sembcorp Marine bei neuen Teilen für Öltanker zukünftig auf 3D-Druck setzen. Auf unserer Themenseite finden Sie auch eine Übersicht aller weiteren neuen Unternehmenskooperation in der 3D-Druck-Branche.






