Additive Fertigung:

Airbus setzt zunehmend auf 3D-Druck

Der Flugzeugkonzern Airbus setzt seinen Fokus verstärkt auf die Integration von 3D-Druck in die Produktionsprozesse. Das Unternehmen mit Sitz in Tolouse wird ab dem Jahr 2016 die ersten 20 Metallteile seiner Flugzeuge serienmäßig per 3D-Druckverfahren herstellen.

Logo AirbusIn Kooperation mit den Firmen Concept Laser GmbH und Laserzentrum Nord entwickelte Airbus ein 3D-Druckverfahren, mit dem Metallteile in hoher Qualität gedruckt werden können. Die drei hauptverantwortlichen Entwickler sind auf Grund ihrer Leistung für den Deutschen Zukunftspreis nominiert worden, dessen Verleihung im Dezember erfolgen wird (wir berichteten…).

Seit rund einem Jahr befindet sich ein Airbus A350 mit einem 3D-gedruckten Kabinenhalter aus Titan in der Luft. Beginnend mit dem kommenden Jahr sollen 20 verschiedene Titanteile serienmäßig mit einem 3D-Drucker gefertigt werden.

Professor Klaus Emmermann vom Laserzentrum Nord und Frank Herzog von der Concept Laser GmbH können auf eine über 20 Jahre lange Erfahrung im Bereich 3D-Druck verweisen. Frank Herzog arbeitete seit Mitte der 1990er-Jahre daran eine 3D-Metalldrucker zu entwickeln und gründete im Juni 2015 die Concept Laser GmbH. Seine Fertigungsmaschine war weltweit erste ihrer Art, die Metalle schichtweise übereinander drucken kann.

Der 3D-Metalldruck wird laut Emmelmann Wärmeleitungsauftragsschweißen und Concept Laser unter den Markennamen LaserCusping vermarktet. Das Metallpulver wird aus einer Düse auf eine Grundplatte aufgetragen und das Material an der richtigen Stelle per Laser geschmolzen. Das Objekt wird schichtweise gedruckt. Airbus testete 120 Metallteile auf ihre Eignung zum 3D-Druck und zahlreiche dieser Komponenten sollen bis Ende 2018 im 3D-Druckverfahren gefertigt werden. Die Luftfahrtindustrie setzt auf den 3D-Druck und andere Branchen werden wohl nachziehen müssen.

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