Kooperation:

BigRep und TNO vereinbaren Zusammenarbeit für Forschungen und Entwicklungen im industriellen 3D-Druck

Der 3D-Drucker-Hersteller BigRep hat mit der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) einen millionenschweren Kooperationsvertrag abgeschlossen. Ziel ist es die Produktivität des 3D-Drucks im Rahmen industrieller Anwendungen zu verzehnfachen.

Logo BigRepDer 3D-Drucker-Hersteller BigRep hat mit der TNO, der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung, auf der formnext 2016 in Frankfurt am Main einen millionenschweren Kooperationsvertrag unterschrieben. Das Unternehmen investiert dafür eine Millionensumme in das gemeinsame Forschungsprojekt „AMSYSTEMS“, welches bisher von der TNO, der TU Eindhoven und weiteren Partnern umgesetzt wurde.

Das Ziel der Kooperation ist die Entwicklung eines vollautomatisierten, kontinuierlichen 3D-Druck-Produktionsprozesses für den simultanen Druck zahlreicher Objekte in kurzer Zeit, inklusive anschließender automatischer Postbearbeitung mittels robotischer Systeme. Die Produktivität des 3D-Drucks soll mit dem Projekt verzehnfacht und auf diese Weise die industrielle Fertigung revolutioniert werden.

Die Druckköpfe des geplanten 3D-Druckers werden statisch bleiben und die Druckplatte darunter beweglich. Die Kombination von 3D-Druck und Robotik sieht BigRep-CEO Rene Gurka als die smarteste Lösung an, die es aktuell auf den Markt gibt, berichtet BigRep gegenüber 3D-grenzenlos. Die Aufgabe seines Unternehmens besteht darin, die Produktionsausrüstung für Systeme aller Größen zur Verfügung zu stellen, welche fertige Endprodukte und Ersatzteile für Industriekunden aus der Automobil-, Mobilitäts-, Maschinenbau-, und Luftfahrtbranche fertigen sollen.

3D-Drucksysgtem von TNO
3D-Drucksystem für industrielle Anwendungen von TNO (Bild © TNO).

Im Rahmen der Kooperation erhält BigRep einen Zugriff auf das von TNO seit vier Jahren in Entwicklung befindliche „Printvalley“, einem vollautomatischen 3D-Druck-System. Es ist für hybride Produktionsabläufe einsetzbar. Das „Printvalley 2020“ soll in den nächsten 1,5 Jahren als voll funktionsfähiges Demosystem fertiggestellt werden unter Einbeziehung eines eigenen Teams und Co-Entwicklern aus der deutschen Automobil-, Automatisierungs-, und Maschinenbauindustrie.


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