Unternehmenserweiterung:

Bionic Production AG eröffnet in Lüneburg Bionic Smart Factory

Die Bionic Production AG siedelt zum Jahreswechsel in ihren neuen Unternehmensstandort in Lüneburg um und gründet dort die Bionic Smart Factory. Dort möchte das Unternehmen insgesamt 100 Mitarbeiter beschäftigen und ca. 20 3D-Drucker einsetzen.

Das Unternehmen Bionic Production AG bezieht zum Jahreswechsel 2017/2018 mit der Bionic Smart Factory (BSF) einen neuen Standort, der sich auf dem ehemaligen Leuphana-Campus Volgershall in Lüneburg befinden wird. Im Oktober haben wir darüber bereits in einem Beitrag berichtet. Nun wurden weitere Informationen bekanntgegeben.

Bei der BSF handelt es sich um ein Fabrikkonzept mit der eine komplexe 3D-Druck-Produktion realisiert werden soll. Im Mittelpunkt steht die bionische Produktgestaltung von Bauteilen und ihre wirtschaftliche Herstellung. Wie Wolfgang Bülow, der CEO der Bionic Producion AG erklärte, entstehe mit der BSF eine Fabrikstruktur, die bionische Konstruktionen und somit enorme Materialeinsparungen ermöglichen würde. In der Fabrikanlage werden die additive Fertigung, bionische Optimierung und Digitalisierung entlang der Prozesskette kombiniert. Dies ermöglicht neue Ansätze zur wirtschaftlichen Herstellung individualisierter Produkte.

Geplanter 3D-Druck-Campusstandort Volgershall Lüneburg.
In dieses Gebäude des Leuphana Universitätsstandorts Volgershall soll die Bionic Production AG einziehen (Bild © phs/LZ online).

Die Bionic Smart Factory arbeitet hocheffizient, besteht aus einer Reihe 3D-Druckern, die verschiedene Materialien verarbeiten können und Anlagen für nachgelagerte Produktionsschritte. Die geplante Endausbaustufe der Fabrik in Lüneburg sieht zwanzig 3D-Drucker vor. Neben einer Produktionsfabrik wird die BSF als Ausgangspunkt für innovative Forschungs-, und Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Laser Zentrum GmbH genutzt. Im September 2017 berichteten wir über den 3D-Spezialisten Nanoscribe, der im neuen ZEISS Innovation Hub am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) einziehen wird.

Da die BSF als Campus ausgelegt ist, eröffnet der Standort zukünftigen Ingenieuren die Möglichkeit, gemeinsam mit Forschern und Entwicklern an innovativen Konzepten zu arbeiten und Forschungen zu betreiben. Die Forschungseinrichtung ist auch für Kooperationspartner geöffnet. Die Fraunhofer Gesellschaft sicherte als erste angesehene Institution eine Beteiligung an dem Projekt zu. Der 3D-Campus spricht auch innovative Startups an, die sich mit dem Themenfeld 3D-Druck beschäftigen und die Entwicklungen nach vorne bringen wollen. In Barcelona (Katalonien) soll mit dem Global 3D Printing Hub ein 3D-Druckzentrum für 28 Millionen Euro entstehen, worüber wir im Mai 2017 berichteten.

3D-gedrucktes Bauteil.
BSF hilft bei der Fertigung 3D-gedruckter Bauteile wie bei diesem Beispiel (Bild © Bionic Production AG).

Beim Start der BSF zum Jahreswechsel werden rund 30 Mitarbeiter im 3D-Campus tätig sein, doch künftig sollen 100 Angestellte dort arbeiten. Auf der Formnext 2017 vom 14. bis 17.11.2017 in Halle 30 an Stand E20 in Frankfurt wird das Unternehmen sehr wahrscheinlich die Bionic Smart Factory vorstellen. Die Bionic Production AG ist ein Spin-Off der Laser Zentrum Nord GmbH Hamburg.

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