Mixed Reality:

BMW verbindet 3D-Druck und Virtual Reality für die Autoentwicklung

Der deutsche Automobilhersteller BMW setzt zunehmend auf 3D-Druck und Virtual Reality bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge. Die s.g. „Mixed Reality“ bietet Ingenieuren und Designern eine neue Art Prototypen zu entwickeln. Und spart den Herstellern viel Geld.

Der Autokonzern BMW kombiniert den 3D-Druck mit virtueller Realität und will das Verfahren namens „Mixed Reality“ künftig für die Entwicklung neuer Autos einsetzen. Mixed Reality hilft zum Beispiel Ingenieuren dabei Fehler im Design einer Fahrzeugarmatur zu entdecken, bevor sie nach mehrmaliger Nachbearbeitung in die Massenfertigung geht. Funktionalitäten können mit der Virtual Reality ebenfalls getestet werden, zum Beispiel ob die Hebel und Schalter für den Fahrer gut erreichbar sind.

Ein komplettes Auto kann in allen Details mit Mixed Reality simuliert werden und spart den Automobilherstellern enorme Kosten für die Herstellung von Prototypen, wie sie bislang erforderlich waren. Das Unternehnmen kooperiert bei der Mixed Reality mit der Softwarefirma Unreal Engine Enterprise, welche die Unreal Engine entwickelte und primär für 3D-Spiele einsetzt, berichtet „TechCrunch“.

Virtual Reality bei BMW
Das virtuelle Cockpit: 3D-Druck und Virtual Reality untersttützen BMW bei der Produktentwicklung (Bild © Unreal Engine).

In dem Programm werden die Parameter vom Automobilhersteller festgelegt und die passende Plattform von der Unreal Engine zur Verfügung gestellt. Unterschiedliche Varianten können von Designern und Ingenieuren in der virtuellen Realität betrachtet werden. Sie haben viel größere Freiheiten und können auf den Bau kostspieliger Prototypen verzichten.

Das VR-Programm kann den vorhandenen Informationen zufolge verschiedene Oberflächen und Funktionen, die in BMW Fahrzeugen integriert sind, erstellen. Unterstützt von der VR-Technologie sollen virtuelle Bilder auf 3D-Teile projiziert werden, um zu schauen wie sie aussehen.

Das Zusammenspiel von 3D-Druck und Virtual Reality dient laut BMW auch dazu, die interdisziplinäre Kommunikation zu verbessern. Es ließen sich dadurch Designideen und Richtungen verschiedener Teams vermitteln und bietet Mitarbeitern eine benutzerfreundliche Erfahrung. Seit über 25 Jahren setzt BMW auf additive Fertigung und verstärkt mit der fortschreitenden Technologie den Einsatz von 3D-Druckern innerhalb des Konzerns.

Gemeinsam mit dem US-Internetkonzern Google und der Finanzgesellschaft Lowe´s Invest hat sich BMW mit 45 Millionen US-Dollar (41,71 Millionen Euro) an dem Startup Desktop Metal beteiligt, welches sich auf den 3D-Metalldruck spezialisiert hat. Im Mai 2016 gab der bayrische Autohersteller bekannt Teile in der Autoproduktion mit dem 3D-Drucker HP Jet Fusion herzustellen und mit dem „Next“ zeigte BMW vor einem Jahr ein Konzeptfahrzeug aus dem 4D-Drucker.

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