BMW, Google und Lowe’s Invest investieren 45 Millionen US-Dollar in das Startup Desktop Metal. Desktop Metal ist spezialisiert auf die additive Fertigung mit Metall. Die Investoren erhoffen sich von dem Investment ein zielgerichtete Forschungen und Entwicklungen für die industrielle Fertigung mit Metall-3D-Druck.

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Der bayerische Autohersteller BMW, der US-Suchmaschinenkonzern Google und Lowe’s Invest beteiligen sich am 3D-Druck-Startup Desktop Metal. Die Neugründung hat ihren Schwerpunkt auf den 3D-Druck mit Metall, was BMW zufolge die Fahrzeugentwicklung und das Auto-Design revolutionieren könnte. Die Investmentgesellschaft BMW i Ventures führte die Serie-C Finanzierungsrunde im Umfang von geschätzten 45 Millionen US-Dollar (ca. 44 Millionen US-Dollar) zusammen mit GV (ehemals Google Ventures) und Lowe’s Ventures durch.

Dektop Metal beschäftigt 75 Ingenieure, die an der Entwicklung des 3D-Metalldrucks arbeiten mit dem Ziel komplexe Metallobjekte, wie beispielsweise Komponenten für Autos, wirtschaftlicher und in besserer Qualität herstellen zu können. Wie Managing Partner Uwe Higgen von BMW i Ventures berichtet, würde das Startup die Art und Weise verändern, wie Fahrzeuge in Zukunft abgebildet, designet und hergestellt würden. Higgen zufolge arbeite man mit dem US-Unternehmen auch an der Münchener Konzernzentrale an den Einsatzbereichen der 3D-Metalldrucktechnologie zusammen.

Mitarebiter Desktop Metal
Mitarbeiter von Desktop Metal in der Fertigung (Bild © Desktop Metal).

Das Geld möchte Desktop Metal-Gründer Ric Fulop in den Forschungsbereich investieren. Im laufenden Jahr sei zudem die Markteinführung eines ersten Produktes geplant. Nach einer Mitteilung von Fulop verändert der 3D-Metalldruck nicht nur in naher Zukunft die Automobilindustrie maßgeblich, sondern auch in vielen anderen Branchen die Art und Weise wie Prototypen und Massenprodukte von Firmen hergestellt werden. Barack Obama fasste diese Aussage einst mit den Worten zusammen: „3D-Druck wird die Industrie revolutionieren“.

In der Autoindustrie sind bereits Veränderungen sichtbar, so hat sich der kalifornische Autobauer Local Motors auf die Autoherstellung per 3D-Drucker fokussiert und arbeitet auch mit namhaften Autoherstellern zusammen. Das Unternehmen Divergent Microfactories stellte im Winter 2016 mit dem „Blade Supercar“ ein futuristisches Auto aus dem 3D-Drucker vor. Es hat bei 700 PS einen geringen Kraftstoffverbrauch und weist ein niedriges Gewicht auf. In Japan testet Toyota seit 2016 seinen Elektroflitzer i-Road, der ebenfalls mit Hilfe von einem 3D-Drucker hergestellt wurde.

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