
Der langersehnte Wunsch eines jeden Kindes und Spielliebhabers sich irgendwann sein eigenes Spiel mal eben so zu bauen, könnte morgen schon in Erfüllung gehen. Das Unternehmen Thinker Thing macht es bereits jetzt schon möglich, dass man sich mit Open Board Game seine eigene Spielfiguren aus dem 3D-Drucker herstellen kann. Bryan Salt, CEO bei Thinker Thing, motiviert jetzt schon jeden seinen Kunden dazu sich in naher Zukunft das eigene Spiel, samt Zubehör, selbst auszudrucken.
Dabei kann man als User nicht nur seine eigenen Spielbretter, Karten, Figuren und Würfel seines Spiels ausdrucken, man bekommt auch die Chance sich Spiele, an denen andere gearbeitet haben, auszudrucken. Dank einer breiten Community-Plattform soll jeder seine eigenen Ideen mit anderen teilen können. Das Unternehmen stellt seit 25 Jahren Brettspiele her, jetzt will es die Vielfalt und Flexibilität von 3D-Druckern testen und das nicht ohne jegliche Erfahrung, denn Thinker Thing ist schon seit drei Jahren dabei sich die Vorteile des 3D-Drucks anzueignen.
Ein Brettspiel hat die Firma in den letzten Monaten auch schon rausgebracht. Rust to Dust heißt es und ist ein Strategie- und Kriegsspiel im galaktischen Format, in dem 56 Kampfroboter gegeneinander antreten müssen. Die Daten der Einzelteile sind im STL-Format erhältlich, das mit jedem herkömmlichen 3D-Druckermodell kompatibel ist. Mit einer 99 US-Dollar (circa 93 Euro)-Mitgliedschaft wird dann jeder Spielbegeisterte in der Lage sein sich seine eigenen Figuren und Spielbretter auszudrucken.









