Schule:

Eleonoren-Gymnasium in Worms setzt auf 3D-Drucker

Das Eleonoren-Gymnasium in Worms reiht sich in die Schulen Deutschlands ein, die 3D-Drucker für die Lehre einsetzen. Das „Elo“-Gymnasium nutzt den 3D-Drucker für die Herstellung individueller Bauteile für „Jugend forscht“-Projekte. Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung einer Stiftung konnte das Gerät für 3000 Euro angeschafft werden.

Außenansicht Eleonoren-Gymnasium Worms
Verfügt jetzt über einen 3D-Drucker. Das Eleonoren-Gymnasium in Worms (Bild © Eleonoren-Gymnasium).

Immer mehr Schulen in Deutschland können 3D-Drucker in der Bildung einsetzen. Nächstes Beispiel ist das Eleonoren-Gymnasium („Elo“) in Worms, wie die „Wormser Zeitung“ berichtet. Der 3D-Drucker wurde der Schule bereits übergeben und kann ab sofort in der Robotik-AG eingesetzt werden.

Die Idee 3D-Drucker einzusetzen kam der Robotik-AG beim „Jugend forscht“-Wettbewerb auf. Thomas Nelius, der die Schülergruppen für „Jugend forscht“ leitet, berichtete am Mittwoch dieser Woche von einer Projektidee, bei der die Schüler einen Magneten schweben lassen wollten. Die erforderlichen Bauteile waren jedoch nirgends erhältlich, weshalb sie mühselig per Hand geschnitzt werden mussten. In Zukunft wird die Fertigung individueller Bauteile der schuleigene 3D-Drucker übernehmen.

Die Schüler werden mit dem 3D-Drucker arbeiten und dafür ihre gewünschten Objekte vorher mit einer 3D-Software am Computer erstellen. Im Anschluss wird das gewünschte Objekt mit Kunststoff-Filament im FDM-Verfahren bei 200 Grad Celsius schichtweise ausgedruckt. Der 3D-Druck einer kleinen Eulenfigur, die Delius als Beispiel zeigte, beanspruchte eine Druckzeit von neun Stunden. Der Ausdruck einer Schablone mit dem Elo-Logo dauerte drei bis vier Stunden, erklärt Delius.

Die Anschaffungskosten für den 3D-Drucker beliefen sich auf 3000 Euro. Die Mittel dafür stammten von einer Spende der Berdelle-Hilge-Stiftung aus Bodenheim. Es sei für die Stiftung die erste Anschaffung dieser Art gewesen und mit Blick auf die Entwicklung der 3D-Drucker in deutschen Schulen mit Sicherheit nicht die letzte.

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