Europäisches 3D-Druck-Projekt:

Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt setzt mit weiteren europäischen Schulen auf 3D-Druck

Das Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt (Landkreis Böblingen, Baden Württemberg) beteiligt sich am Projekt „IoT in education – we are the makers!“, das aus dem EU-Programm „Erasmus+“ finanziert wird. Ziel des Programmes ist es unter anderem, umfangreiche Kenntnisse im 3D-Druck und bei der Programmierung zu erlangen, und dabei in den Austausch mit weiteren europäischen Schulen zu treten. Wir stellen Euch das Projekt einmal genauer vor.

Am Montag dieser Woche empfing das Johannes-Kepler-Gymnasium (JKG)  eine Delegation aus Italien, Frankreich, Dänemark, Griechenland und Rumänien. Der Grund ist das Projekt „IoT (Internet of things) in education – we are the makers!“ des JKG, welches aus dem länderübergreifenden EU-Programm „Erasmus+“ mit 230.000 Euro finanziert wird. Es ist das bisher größte „Erasmus+“-Projekt in Deutschland, dessen Koordination eine Schule übernimmt, ist einem Beitrag der Leonberger Kreiszeitung zu entnehmen.

Das Projektziel ist Bildung im 3D-Druck und in der Programmierung. Die Jugendllichen sollen optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, der verstärkt von der Industrie 4.0 geprägt ist. Abgerundet wird das Projekt durch das Erlernen von Kreativität, Beteiligung an wirtschaftlichen Prozessen plus die Ausbildung von digitalen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Die Schüler sollen nicht nur für sich selbst lernen, sondern die entwickelten Produkte sollen auch einem wichtigen Zweck dienen.

Teilnehmer des ersten Treffens.
Hier sehen Sie die Teilnehmer des ersten Treffens am Johannes Kepler Gymnasium Weil der Stadt (Bild © factum/Bach via Leonberger Kreiszeitung).

Das Ziel ist die Fertigung von 3D-Händen für Kinder, die nur mit einer Hand geboren wurden. Im Erasmus-Projekt arbeiten mehrere EU-Länder, Schulen, Universitäten, Unternehmen und andere Einrichtungen zusammen. Das JKG konnte unter anderem die italienische Robotik-Schule Scuola di Robotica und die nichtwirtschaftliche Organisation E-Nable aus Frankreich, die 3D-Hände herstellt, für das Projekt gewinnen. Im Jahr 2015 berichteten wir über eine Spende von 600.000 US-Dollar an E-Nable durch den US-Suchmaschinenkonzern Google.

Der Projektstart erfolgte offiziell im September, insgesamt soll das Projekt über drei Jahre laufen. Die Vertreter aller beteiligten Einrichtungen trafen sich am Montag erstmals zu einer gemeinsamen Besprechung in dem Weiler Gymnasium. Am Ende sollen in ganz Europa rund 300 Schüler involviert sein, mittels Vernetzungen in den jeweiligen Schulen sollen es indirekt bis zu 1000 werden. Entsprechend dem Wunsch der Beteiligten soll das Projekt ab Frühsommer 2018 in den Schulen umgesetzt werden. Es können sich noch weitere Schulen melden, die sich ebenfalls am „Erasmus+“ Projekt (siehe  Link weiter oben) beteiligen möchten. Das Unternehmen Glaze Prothetics hat sich auf den 3D-Druck von Prothesen spezialisiert, worüber wir im Oktober berichteten.

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