Konzernriese Google kündigt großzügige Spende für wohltätige Zwecke an. Ein wichtiger Träger ist dabei e-NABLE, eine Gemeinschaft, die sich der Herstellung von Prothesen mittels 3D-Druckern widmet.

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LogoEine Milliarde Menschen auf der Welt leiden an Behinderungen oder haben durch Unfälle Amputationen erlitten und sind so auf Prothesen angewiesen. Viele haben aber nicht die Mittel dafür. Die Arbeit mit den neusten 3D-Druckern hat aber gezeigt, dass es mittlerweile möglich ist kostengünstig Prothesen aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Größen auszudrucken. Der Konzerngigant Google hat jetzt einen Teil seiner Spendenbeiträge für nicht profit-orientierte Organisationen an die Stiftung Enable Community Foundation gespendet.

Prothese
Seit zwei Jahren versucht e-NABLE Menschen mit Behinderungen ein neues Lebensgefühl zu verschaffen (Foto: enablingthefuture.org)

Vor ein paar Tagen kündigte Google durch die Aktion Google Impact Challenge: Disabilities an, 600.000 US-Dollar an die e-NABLE Gemeinschaft zu spenden, die sich der Herstellung von Prothesen durch open-source-Projekten widmet. Die Motivation sich gerade für e-NABLE entschieden zu haben ist plausibel, denn diese Gemeinschaft hat zum Ziel mithilfe von 3D-Druckern Prothesen aus verschiedenen Materialien zu produzieren, die kostengünstiger sind als andere und um vor allem Kindern, die schnell aus ihren Prothesen rauswachsen, mit möglichst vielen Stücken ausstatten zu können.

Seit der Gründung in 2013 stellt e-NABLE durch open-source Aktionen, crowd-funding Projekten und Massenanpassungen mit 3D-Druckern Prothesen für Kinder und Erwachsene her. Sei es um Arme oder Beine zu ersetzen, e-NABLE möchte so vielen Menschen wie möglich helfen mit ihren Behinderungen zu leben. Die Spende von Google ist da ein Segen, nicht nur weil es bedeutet, dass die Stiftung weiterhin kostengünstige Prothesen herstellen kann, sondern auch weil es ein wichtiger Anstoß für andere große Konzerne sein kann sich dem Ziel durch aufkommender Technologien Menschen zu helfen anzuschließen, so e-NABLE-Leiter Jon Shull.

Google Impact Challenge
Mit der Spendenaktion hat Google einen ersten Schritt gemacht. Jetzt gilt es, dass so viele Konzerne wie möglich das gleiche tun (Foto: google.org)

Mit dem Betrag, den Google spenden möchte wird die Stiftung in der Lage sein nach neuen Projekten und Partnern Ausschau zu halten. Sie wird ebenso neue Wege finden, wie man noch einfacher und mit noch weniger Mitteln Menschen mit Behinderung ein neues Leben zu schenken kann.

Was haltet ihr davon? Hinterlasst eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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