Die beiden Unternehmen BASF und Essentium kennen wir bereits aus anderen Berichten, wo sie in Kooperation innovative Ideen für den 3D-Druck entwickeln und umgesetzt haben. Jetzt wird eine neue Richtung eingeschlagen. Mit einem Tochterunternehmen von Essentium, Trifusion, arbeiten sie unter der Marke TriFusion Devices an einem „unglaublich starken“ Prothesensockel, der mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt werden soll. Ihr Ziel ist es, Prothesensockel in der Herstellung und die Kosten betreffend zu verbessern. Sie sind auf einem guten Weg – die Herstellung von einem individuellen, passgenauen Sockel dauer gerade einmal 24 Stunden.

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Logo BASF und EssentiumWenn sich zwei Unternehmen gemeinsam an Forschungen beteiligen, um gegenseitige Vorteile nutzen zu können, führt das zu noch schnelleren Fortschritten – insbesondere in der additiven Fertigungsindustrie. Die Unternehmen Essentium Materials und BASF sind eine Unternehmenskooperation eingegangen und haben bereits einige neue 3D-Druckmaterialien vorgestellt. Jetzt aber richten die Unternehmen ihren Fokus auf etwas Anderes – die Prothetik. Eine wichtige Rolle spielen auch hierbei die 3D-Drucker.

Die Unternehmen veröffentlichen unter der Marke TriFusion Devices, einer Tochtermarke von Essentium, den eigenen Angaben zufolge aktuell stärksten prothetischen Sockel. Essentium und BASF haben sich zusammen an die Klinik Anew Life Prosthetic and Orthotics in Michigan gewandt. Der Besitzer Chris Casteel hat selber einen Körperteil verloren und ist ein Profi, was die Herstellung von Prothesen betrifft. Als Experte weiß er genau Bescheid, wenn es um die Funktion und Passform der Prothetik geht, schreiben beide Unternehmen auf ihrer Unternehmenswebseite.

Strenge Richtlinien werden mit 3D-Druck erfüllt

eine Beinprothese
BASF und Essentium möchten das Leben von Prothesenträgern verbessern (Bild: © BASF).

Chris Casteel hat mit seinen Patienten zusammengearbeitet, um die 3D-Prothese zu testen und Essentium und BASF in Echtzeit über Verbesserungen bei der Materialauswahl und des 3D-Druckprozess informiert. Den Aussagen der Patienten zufolge, sind die Fassungen komfortabler und passen perfekt, heißt es auf der Website weiter. Dabei haben Essentium und BASF die strengen Standardrichtlinien für additive Fertigung sorgfältig eingehalten.

Die Produkte werden von Hand überprüft und es wird jeder Herstellungsschritt dokumentiert. Außerdem benötigt die Herstellung eines 3D-gedruckten Sockel nicht mehr als 24 Stunden.

Darüber hinaus experimentieren die Partnerunternehmen mit flexiblen und starren TPU-Elementen, wodurch am Ende ermöglicht wird, weiches Material in die Prothesen zu integrieren. Somit wird letztlich eine leichtere, individuellere, komfortablere und erschwinglichere Prothese für Patienten hergestellt und der gesamte Herstellungsprozess wird effizienter und einfacher gestaltet. Bleiben Sie auch zukünftig mit unserem kostenlosen Newsletter über die neuesten Errungenschaften der 3D-Drucktechnologie informiert.

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