
Das Montagewerk des Unternehmens, Lansing Delta Township, im Bundesstaat Michigan (USA), gibt an, mit dem bereits drei Jahre zurückliegenden Erwerb eines 3D-Druckers nun eine Kosteneinsparung von über 300.000 US-Dollar zu erreichen. Dies ist ein Grund mehr, wieso die Bemühungen von dem US-amerikanischen Automobilkonzern rund um den 3D-Druck so stark vorangetrieben werden. Schließlich rechnet das Montagewerk in Zukunft mit einer jährlichen Kosteneinsparung in Millionenhöhe.
General Motors wendet in Zusammenarbeit mit Autodesk den 3D-Druck für leichtere Elektrofahrzeuge an, wo die 3D-gedruckten Werkzeuge am Fließband genutzt werden. Bei den traditionellen Herstellungsmethoden werden viele Montagewerkzeuge aus Metall produziert, die schnell einmal Hunderte oder Tausende von Dollar kosten können. Außerdem entstehen für den Hersteller zusätzliche Kosten, wenn eines dieser Teile verbessert werden muss oder kaputtgeht.
Produzieren zum Bruchteil der Kosten

Gemäß einem von Autodesk veröffentlichtem Video (siehe unten) können jetzt Werkzeuge, Vorrichtungen und Armaturen mit 3D-Drucker zu einem Bruchteil der Kosten produziert werden. So kostet zum Beispiel ein 3D-gedrucktes Werkzeug, das zum Ausrichten von Identifikationsnummern für Motor und Getriebe angewendet wird, bei General Motors weniger als 3 US-Dollar. Auf traditionelle Art produziert würde das Werkzeug 3.000 US-Dollar kosten. Darüber hinaus können neue Geräte auch vor Ort hergestellt werden, wodurch Ineffizienz oder Ausfallzeiten aufgrund eines defekten oder fehlerhaften Werkzeugs erheblich reduziert werden.
Laut dem Leiter der globalen Fertigungsintegration bei General Motors, Dan Grieshaber, befinden sich 3D-Drucker im Besitz der meisten Fabriken des Unternehmens. Das in Michigan ansässige Montagewerk Lansing Delta Township verwendet einen Polymer-3D-Drucker, der sich im mittleren Bereich der industriellen 3D-Drucker befindet und der um die 35.000 US-Dollar kostet. Der Plan von General Motors ist es, die Herstellung von 3D-gedruckten Werkzeugen zu standardisieren, um über alle Standorte hinweg eine einfache Einführung zu ermöglichen.

Das Beispiel von General Motors zeigt uns, welch erhebliche Ersparnisse in der Automobilindustrie möglich sind. Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und bleiben Sie auch zukünftig über die Neuigkeiten aus dem Bereich der 3D-Drucktechnologie informiert.
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