3D-Druck in der Manufaktur:

US-Helikopter-Manufaktur ‚MD Helicopters‘ setzt zukünftig auf 3D-Druck

Der US-Helikopter-Hersteller MD Helicopters will bei Produktion seiner Hubschrauber in Zukunft verstärkt auf den 3D-Druck setzen. Von der steigenden Nachfrage nach zivilen und militärischen Hubschraubern im letzten Jahrzehnt profitierte MD Helicopters besonders. Das so gewonnene Kapital wird nun in die technologische Weiterentwicklung der Helikoptor investiert. Für das neue Hybrid Design setzt MD Helicopters auf 3D-Druck.

Mit 3D-Druck möchte MD Helicopters, für die Produktion des neuen Hubschraubers mit Leichtbau-Verbundwerkstoffen, bestehende Nachteile im Produktionsprozess gegenüber der Konkurrenz aufholen. Die größten Konkurrenten in der US-Hubschauber-Manufaktur setzen bereits seit längerem auf 3D-Drucktechnologie für die Fertigung ihrer Hubschrauber. CEO Lynn Tilton übernahm 2008 die Führung bei dem Hersteller und sieht ein jährliches Absatzplus von 7 bis 52 Einheiten. Eine neue Generation leichter effizienter Fahrzeuge könnte neues Wachstum wecken und MD ist bestrebt an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen.

Helikopter MD 530F
Der MD 530F von MD Helicopters wurde noch nach alten Produktionsmethoden gefertigt. Der neue Scout-Helikopter hingegen soll mit 3D-Druck „die nächste Generation“ in der Fertigung der Helikopter einleuten (Foto © MD Helicpoters).

Auf der Heli-Expo in Anaheim (Kalifornien) präsentierte das Unternehmen das neue Modell MD 530 G Explorer. Nun soll bald ein neuer Scout-Hubschrauber vorgestellt werden, der über ein Hybrid-Energiesystem verfügt und aus Leichtbau-Verbundwerkstoffen besteht. Als Antrieb dient ein proprietärer NOTAR-Rotor, wie das Unternehmen auf seiner Website zeigt.

Zum Erreichen der Ziele hat MD seinen Fokus nun auf die additive Fertigung gelegt, da diverse Konkurrenten wie Bell Helicopter und Augusta Westland bereits mit dem 3D-Druck arbeiten. Die beiden Konzerne setzen die Technologie jedoch nicht bei der Herstellung von Tragstrukturen ein sondern nur in der Endproduktion. Dies will MD ändern und den 3D-Druck auf die nächste Ebene heben. Es soll ein Scout-Helikopter der nächsten Generation entwickelt werden, der mit dem NOTAR-Rotor läuft und auf einen zweiten Motor verzichtet.

Die Additive Fertigung erlaubt es theoretisch eine leichte Hohlstruktur herzustellen, welche das Gewicht reduziert und gleichzeitig die Festigkeit der Struktur beibehält. Dies würde bedeuten, dass der Hubschrauber mit einem einzigen Hybrid-Elektromotor laufen könnte. So könnten neue Bereiche der möglichen Nutzung erschlossen und die Nachhaltigkeit gestärkt werden. Laut einem Bericht von flightglboal.com könnte das neue Design auf der kommenden Heli-Expo Convention im Jahr 2015 bereits der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Der neue Hubschrauber würde damit teilweise aus dem 3D-Drucker stammen. Der 3D-Druck könnte, wird er für die Produktion der Fluggeräte so eingesetzt wie von MD Helicopters aktuell proklamiert, die Luftfahrtindustrie revolutionieren, da sich für Manufakturen Fertigungskosten minimieren und die Effizienz der Fertigung maximiert.

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