
Ende des Jahres 2015 wurden tausende von Mitarbeitern entlassen, mit der Aufsplittung von HP. Aus dem Konzern entstand Zum einen in HP Inc. und zum anderen in Hewlett Packard Enterprise. Im Anschluss verloren Tausende Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Nun folgen weitere 500 Entlassungen. HP kündigte die Schließung der Druckerei in Leixlip, County Kildare, Irland an. In dieser Firma wurden seit 20 Jahren Tintenpatronen produziert. Durch die Digitalisierung und der Nutzung von Cloudspeichern wird das Tintenpatronengeschäft nach und nach überholt. Die Digitalisierung und seine Auswirkungen auf das Kerngeschäft war ein Grund, warum sich HP auch Richtung 3D-Druck orientierte. Teile der Unternehmensgrundlage mussten die letzten Jahre bangen, da der Markt für PCs und Drucker zunehmend kleiner wurde.

In einer Mitteilung erklärte HP, dass die Strategie der kontinuierlichen Effizienz, Kosteneinsparung und Digitalisierung nun dazu führt, vermehrt in den 3D-Druck zu investieren, berichtet „Irish Independent“. Es ist ihnen auch bewusst, dass die Schließung der Druckerei in Leixlip eine Kündigung von 500 Mitarbeitern zu folge hat, lässt sich aber im Zuge der gegenwärtigen Entwicklungen nicht vermeiden.
Die Zeitung „Irish Independent“ schreibt weiter, die irische Regierung setzte sich stark dafür ein, dass die Arbeitsplätze nicht verloren gehen. HP erklärte, dass sie beabsichtigen Mitarbeitern bei dem Übergang zu unterstützen, vielleicht innerhalb des Unternehmens eine neue Stelle annehmen zu können oder gar woanders Arbeit finden. Für HP bleibt Irland ein wichtiger Standort und HP erklärte auch, dass Arbeitsplätze für den Verkauf und Marketing weiter in Irland bestehen bleiben werden.
Außerdem wird HP der Regierung 3,9 Mio€ von den 62,3 Mio€ zurückzahlen, die das Unternehmen erhielt, als es nach Leixlip kam.






