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Hewlett Packard entlässt 500 Mitarbeiter in Irland und möchte sich zukünftig mehr auf den 3D-Druck konzentrieren

Mehr als 500 Mitarbeiter von Hewlett Packard verlieren in Irland ihren Job, weil HP seine Fabrik in Lexlip schließt. Von dem so eingesparten Geld will HP zukünftig mehr Geld in Zukunftstechnolgien investieren, wie zum Beispiel den 3D-Druck.

Für viele in der 3D-Druck-Branche war es sehr spannend den Einstieg des weltgrößten Druckerkonzerns Hewlett Packard (HP) in den Markt für 3D-Drucker zu beobachten. Das alles geschah im letzten Jahr, mit der Einführung der Multi Jet Fusion 3D-Drucker. Obwohl sich der Multi Jet Fusion noch nicht vollständig auf dem Weltmarkt ausgebreitet hat, beeinflussen HP 3D-Drucker bereits den Markt. Diese Erkenntnisse wirken sich offensichtlich auf unternehmensinterne, strategische Entscheidungen aus. Seit HP seinen Einstieg in den 3D-Druck begonnen hat, gab es intern viele Veränderungen und leider auch einen wachsenden Abbau an Arbeitsplätzen.

Ende des Jahres 2015 wurden tausende von Mitarbeitern entlassen, mit der Aufsplittung von HP. Aus dem Konzern entstand Zum einen in HP Inc. und zum anderen in Hewlett Packard Enterprise. Im Anschluss verloren Tausende Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Nun folgen weitere 500 Entlassungen. HP kündigte die Schließung der Druckerei in Leixlip, County Kildare, Irland an. In dieser Firma wurden seit 20 Jahren Tintenpatronen produziert. Durch die Digitalisierung und der Nutzung von Cloudspeichern wird das Tintenpatronengeschäft nach und nach überholt. Die Digitalisierung und seine Auswirkungen auf das Kerngeschäft war ein Grund, warum sich HP auch Richtung 3D-Druck orientierte. Teile der Unternehmensgrundlage mussten die letzten Jahre bangen, da der Markt für PCs und Drucker zunehmend kleiner wurde.

Maurice O'Connell in Lexlip bei HP
Manager Maurice O’Connell kommt in der Fabrik in Leixlip an (Bild © Kyran O´Brian).

In einer Mitteilung erklärte HP, dass die Strategie der kontinuierlichen Effizienz, Kosteneinsparung und Digitalisierung nun dazu führt, vermehrt in den 3D-Druck zu investieren, berichtet „Irish Independent“. Es ist ihnen auch bewusst, dass die Schließung der Druckerei in Leixlip eine Kündigung von 500 Mitarbeitern zu folge hat, lässt sich aber im Zuge der gegenwärtigen Entwicklungen nicht vermeiden.

Die Zeitung „Irish Independent“ schreibt weiter, die irische Regierung setzte sich stark dafür ein, dass die Arbeitsplätze nicht verloren gehen. HP erklärte, dass sie beabsichtigen Mitarbeitern bei dem Übergang zu unterstützen, vielleicht innerhalb des Unternehmens eine neue Stelle annehmen zu können oder gar woanders Arbeit finden. Für HP bleibt Irland ein wichtiger Standort und HP erklärte auch, dass Arbeitsplätze für den Verkauf und Marketing weiter in Irland bestehen bleiben werden.

Außerdem wird HP der Regierung 3,9 Mio€ von den 62,3 Mio€ zurückzahlen, die das Unternehmen erhielt, als es nach Leixlip kam.

 

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