Das 3D-Druck-Unternehmen EOS ging mit Hyperion Materials ein Memorandum of Understanding ein, mit dem sie an kohlenstoffarmen Titanpulvern für den 3D-Druck arbeiten werden. Bei der Entwicklung setzen die Unternehmen auf die HAMR- und GSD-Technologien von Hyperion. Das MoU läuft vorerst für ein Jahr.

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Das 3D-Druck-Unternehmen EOS und Hyperion Metals haben laut einer Pressemitteilung eine Unternehmenspartnerschaft beschlossen und wollen gemeinsam die HAMR- und GSD-Technologien von Hyperion für die potenzielle Produktion von kostengünstigen Titanmetallpulvern mit niedrigem bis null Kohlenstoffgehalt beschleunigen.

Details zur Zusammenarbeit

3D-gedruckte Klammer für Airbus
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll kostengünstiges, möglichst kohlenstoffarmes Titanpulver entstehen (im Bild: Objekt für Airbus)(Bild © EOS).

Sie werden Pulver, die mit dem wasserstoffunterstützten magnesiothermischen Reduktionsverfahren („HAMR“) und Granulationssinter- und Sauerstoffentzugsverfahren („GSD“) entwickelt wurden, technisch und wirtschaftlich auf ihre Eignung für den industriellen 3D-Druck bewerten. Dabei vergleichen sie sie mit Titanmetallpulvern, deren Recyclingfähigkeit unter Verwendung der HAMR- und/oder GSD-Technologieprozesse und bewerten die Umweltverträglichkeit der mit HAMR- und GSD-Prozessen entstandenen Pulver.

Sascha Rudolph, Commercial Director Metal Materials bei EOS, kommentiert die Kooperation mit Hyperion Metals folgendermaßen:

„Wir wollen innovative Produkt- und Prozesslösungen schaffen, die eine verantwortungsvolle Fertigung und nachhaltige Lösungen durch industrielle 3D-Drucktechnologie beschleunigen. Spannend ist das Potenzial für neue, kostengünstige und kohlenstoffarme Titanpulver, die Unternehmen sowohl erhebliche wirtschaftliche Vorteile als auch nachhaltigere Lösungen bieten. Die HAMR- und GSD-Technologie hat das Potenzial, die Eintrittsbarrieren für Titan in bestehende Märkte konventionellerer Materialien zu senken und wird völlig neue Massenmarktanwendungen ermöglichen, bei denen eine hohe Festigkeit im Verhältnis zum Gewicht entscheidend ist – wie beispielsweise bei Elektrofahrzeugen. Titanlegierungen sind sehr verbreitete und vielseitige Hochleistungswerkstoffe in AM, Implantate über Formel-1-Teile bis hin zu Flugzeugkomponenten. Die Materialkosten durch die Rohstoffknappheit und die komplexen und ressourcenintensiven Gewinnungsmethoden stellen dabei ein Hindernis für eine breitere Akzeptanz in AM dar. Durch die Partnerschaft können wir kosten- und ressourceneffiziente Methoden zur Gewinnung des Werts dieser äußerst wertvollen und knappen natürlichen Ressource bereitstellen und gleichzeitig die negativen Auswirkungen auf unsere Umwelt reduzieren […].“

Die technologische Partnerschaft soll den Einsatz der HAMR- und GSD-Technologien von Hyperion für die potenzielle Produktion kostengünstiger Titanmetallpulver mit niedrigem bis null Kohlenstoffgehalt beschleunigen. Das MoU gilt vorerst bis 1. Juni 2022. Erfahren Sie auf unserer Themenseite „Unternehmenskooperation in der 3D-Druck-Branche“ alle aktuellen Business-Neuigkeiten aus der Welt der additiven Fertigung. Gerne informieren wir Sie kostenlos (Newsletter abonnieren).

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