Die königliche australische Marine wird künftig auf die 3D-Drucktechnologie des Unternehmens SPEE3D setzen. Dabei wird es mit einer Investition von 1,36 Millionen Euro von der australischen Regierung unterstützt. Die Marine möchte den 3D-Druck vor allem für die Wartung von Versorgungs- und Patrouillenschiffen einsetzen.

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Die königliche australische Marine wird in den nächsten zwei Jahren für die Wartung von Patrouillenschiffe die 3D-Drucktechnologie vom australischen Unternehmen SPEE3D einsetzen. Eine Investition von 1,36 Millionen EUR von der australischen Regierung wird das Vorhaben unterstützen. In diesem Projekt wird mit einem WarpSPEE3D Metall-3D-Drucker gearbeitet, wie SPEE3D dem 3D-grenzenlos Magazin in einer Pressemitteilung wissen ließ. Den WarpSPEE3D-3D-Drucker hatten wir im Juni diesen Jahres erstmals hier vorgestellt.

Zusammenarbeit mit AMA und der Charles Darwin University

WarpSPEE3D von SPEE3D
Der WarpSPEE3D fertigt Bauteile in wenigen Stunden, die sonst mehrere Monate benötigen würden (Bild © SPEE3D).

SPEE3D ist ein erfolgreicher Hersteller von 3D-Drucktechnologien aus Australien, der zuletzt auch auf der formnext-Messe in Frankfurt zugegen war. Gemeinsam mit der Advanced Manufacturing Alliance (AMA) und der Charles Darwin University (CDU) wird SPEE3D jetzt das Projekt für die königliche australische Marine realisieren. 2017 hat SPEE3D die Initiative ins Leben gerufen, die heute als globales Kompetenzzentrum für Anwendungen der 3D-Drucktechnologie anerkannt ist.

SPEE3D-Drucker arbeiten mit der Metallkaltspritztechnologie, mit der Objekte aus Metall in Industriequalität in wenigen Minuten entstehen können, die auf herkömmliche Herstellungsart sonst deutlich länger gebraucht hätten. Dabei wird kinetische Energie eingesetzt statt Hochleistungslaser und teurer Gase. Das hält den Metall-3D-Druck erschwinglich. Mit dem Projekt soll die Verfügbarkeit von Teilen für die Marine erheblich erhöht werden.

» Erfahren Sie mehr: Über 60 Beispiele und Projekt zum 3D-Druck beim Militär

Hightech Maschinenpark

Hon Melissa Price, Ministerin für Verteidigungsindustrie, gratuliert den am Projekt beteiligten Institutionen zur innovativen und einzigartigen australischen Leistung. Der Hightech-Maschinenpark kann Objekte aus Metall schnell und effizient herstellen. Schiffe gelangen so ohne große Verzögerung wieder aufs Wasser. Das neu erworbene Wissen hilft laut Price dem Advanced Manufacturing Alliance, Möglichkeiten zu verfolgen. Es kommt auch der Marine und der Industrie zugute. Diese Leistung dient als gelungenes Beispiel für australische Innovationen und hilft der Regierung bei ihren Schiffbau- und Nachhaltigkeitspläne.

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