Das US-amerikanische Unternehmen Launcher konnte vor wenigen Tagen erstmals sein 3D-gedrucktes E-2-Flüssigkeitsraketentriebwerk erfolgreich testen. Sie konnten den Nennschub, Druck und das Oxidationsmittel-/Kraftstoff-Mischungsverhältnis erfolgreich demonstrieren. Wir stellen die aktuellen Tests und Entwicklungen einmal genauer vor.

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Im NASA Stennis Space Center hat Launcher laut einer Pressemitteilung zum ersten Mal sein 3D-gedrucktes E-2-Flüssigkeitsraketentriebwerk erfolgreich getestet und den Nennschub, den Druck und das Oxidationsmittel-/Kraftstoff-Mischungsverhältnis demonstriert. Das E-2 ist ein 3D-gedrucktes Hochleistungs-Flüssigkeitsraketentriebwerk mit geschlossenem Kreislauf, das sich in der Entwicklung für die Trägerrakete Launcher Light befindet. Diese soll in 2024 gestartet werden. Dabei wird ein einzelnes E-2-Triebwerk die Launcher Light mit 150 kg Nutzlast in die erdnahe Umlaufbahn bringen.

Details zum Test des E-2-Triebwerks

Die Kammer des E-2 ist mit Flüssigsauerstoff gekühlt und wurde in einem Stück aus einer Kupferlegierung in 3D gedruckt. Um Kosten und Einschränkungen in der Lieferkette im Vergleich zu Kupferlegierungen in Luft- und Raumfahrtqualität zu reduzieren, nutzt Launcher eine Kupfer-Chrom-Zirkonium-Legierung (CuCrZr). Die einteilige Brennkammer stellt Launcher mit der Kupferlegierung auf einem AMCM M4K 3D-Drucker her. Den Koaxialinjektor des E-2 druckt das Unternehmen auf einem Velo3D Sapphire.

Daten zum Test des E-2-Triebwerks:

  • 10 Tonnen Schub
  • 100 bar Verbrennungsdruck
  • Treibmittel-Mischungsverhältnis von 2,62 für LOX/Kerosin bei 100 bar Druck
Launcher E-2 Schubkammerbaugruppe auf seinem Teststand
Launcher konnte vor wenigen Tagen das E-2-Flüssigkeitsraketentriebwerk erfolgreich testen (im Bild: Launcher E-2 Schubkammerbaugruppe auf seinem Teststand)(Bild © Launcher/John Kraus Photography)

Launcher zählt zu den ersten kleinen Startunternehmen, die Kupferlegierungen für den 3D-Druck nutzen. In einer Partnerschaft mit AMCM entwickelte das Unternehmen einen kundenspezifischen 3D-Drucker mit einem Bauvolumen von 1000 x 450 x 450 mm.

Weitere Ziele

Launcher plant, Anfang Mai Tests mit derselben Kammer und demselben Injektor mit derselben Kammer und demselben Injektor leicht überarbeitet durchzuführen. Sie hoffen, damit die C*-Effizienz von 90 % im aktuellen Test auf 98 % mit der Entfernung des Kühlfilms zu erreichen.

Das E-2-Triebwerk ist ein Motor mit geschlossenem Kreislauf, mit hohem Druck (310 bar) und einer hocheffizienten Einwellen-Turbopumpe, die parallel dazu entstanden ist. Vor einem Monat führte Launcher den ersten Test der Turbine und der Flüssigsauerstoffpumpe von E-2 im Boost-Modus bei 130 % Nenndurchfluss durch. Im vierten Quartal 2022 plant Launcher einen dreiminütigen Test über die gesamte Dauer mit der integrierten Turbopumpe E-2 in einer Konfiguration mit geschlossenem Kreislauf. Mehr über den 3D-Druck in der Raumfahrt finden Sie hier. Abonnieren Sie unseren Newsletter und verpassen Sie keine weiteren Neuigkeiten zu diesen und anderen Themen aus der 3D-Druck-Welt.

Video zum Test des E-2 Flüssigkeitsraketentriebwerk von Launcher

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