Immer mehr Firmen aus Deutschland beschäftigen sich mit dem 3D-Druck von Lebensmitteln. Ausländische Medien sind beeindruckt. Die ausgedruckten Speisen beeindrucken aber nicht nur mit einem guten Aussehen sondern schmecken vor allem auch lecker und verwenden natürliche Zutaten.

Nahrung aus 3D-Drucker (Dinosaurier-Snacks)
Beliebige Formen: Nahrung aus dem 3D-Drucker hier für einen Kindergeburtstag denkbar (Bild © thewire.com).

Die Anzahl der deutschen Unternehmen mit Schwerpunkt auf 3D-Druck von Lebensmitteln nimmt zu. Zu den erfolgreichsten Projekten seiner Art zählt Biozoon´s Smoothfood. Dabei handelt es sich um mit einem 3D-Drucker hergestellte Nahrungsmittel, die speziell für Senioren zusammengestellt und „ausgedruckt“ werden (mehr darüber..).

Die Seniorenheime haben einen großen Bedarf an Lebensmitteln für ihre Bewohner. Die Speisen müssen weich und leicht zu kauen sein. Biozoon hat dafür ein Verfahren entwickelt mit dem frische Zutaten zu schmackhaften Speisen gedruckt werden können. Die fertigen 3D-Speisen bestehen aus Püree aber schmecken wie normales Essen. Die weiche Konsistenz verhindert ein Ersticken, wie es bei klassischer Nahrung immer wieder passieren kann.

Essen aus dem 3D-Drucker
Nahrung aus dem 3D-Drucker bringt Vorteile für Menschen mit bspw. Allergien und auch Senioren mit Problemen beim Schlucken – Grundsätzliche negativ eingestellte Menschen sehen das aber natürlich nicht (Bild © BIOZOON).

Nach Angaben der Biozoon-Projektleiterin Sandra Forstner sei Smoothfood sehr lecker und es würden normale Zutaten verwendet, berichtet sie im Interview mit Munchie auf vice.com. Bei den Zutaten handelt es sich um Erbsen, Hähnchenfleisch, Schweinefleisch, Blumenkohl, Kartoffeln und Nudeln.

Ein streng geheimes Bindungsmittel wird für den 3D-Lebensmitteldruck verwendet um das Smoothfood für die Senioren herzustellen. Das Püree dient dem 3D-Drucker als »Tinte« und die Form des Lebensmittels wird mit einer 3D-Software bestimmt. So wird das Karotten-Püree in Form gewürfelter Karotten mit der Textur gerösteter Möhren gedruckt. Die 3D-Lebensmitteldrucker sind derzeit allerdings noch vergleichbar teuer. 3D-Drucker aus dem Nonfood-Sektor mittlerweile weniger als 1.000 Euro kosten.

Arten von Lebensmitteldruckern

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