Im London wurde ein Pop-up-Shop namens „Supermarket“ mit Schwerpunkt auf den 3D-Druck eröffnet. Vom 4. April bis 30. April können Besucher Artikel kaufen, die mit dem 3D-Drucker entstanden sind. Außerdem bringen die Verantwortlichen den Besuchern die 3D-Druck-Technologie näher.

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Selfridges LogoSelfridges, eine Kaufhauskette in Großbritannien, hat einen auf 3D-Druck ausgerichteten Pop-up-Shop im Zentrum von London eröffnet. Das berichtet das britische Magazin Retail Gazette in einem Artikel. Der Shop trägt den Namen „Supermarket“ und soll das Einkaufserlebnis der Zukunft darstellen. In ihm befinden sich unterschiedliche nachhaltig hergestellte Produkte von Lebensmitteln bis hin zu Modeartikeln, die vor allem mithilfe des 3D-Drucks entstanden sind. Einen kleinen Einblick in die Produkte im Supermarket finden Sie auf der Website des Herstellers.

Emma Kidd, amtierende Kreativdirektorin von Selfridges, erklärt:

„Der Supermarket erweckt unseren imaginierten zukünftigen Laden zum Leben und bietet Produkte auf Abruf sowie Artikel aus zukunftsweisenden Materialien wie Ananasleder. Wir freuen uns, dass unsere Kunden den Supermarket erkunden und hoffen, Gedanken und Gespräche über Konsum und physischen Besitz anzuregen.“

Nachhaltigkeit von Produkten mit 3D-Druck steht im Fokus

Roboterarm im Pop-up Store
Nagami und Parley for the Oceans verwandeln mit einem Industriedrucker, der an einem ABB – Roboterarm montiert ist, Meeresabfälle aus Plastik in Kleidung und Einrichtungsgegenstände (im Bild: Roboterarm)(Bild © Retail Gazette).

Der Supermarket wurde zur Unterstützung der umfassenden Project Earth-Initiative eröffnet, mit der sich Selfridges verpflichtet hat, sein Geschäft bis 2025 nachhaltiger zu gestalten. Das Pop-up-Geschäft dient dabei als „kreativer Spielplatz“ und soll die Wegwerf-Mentalität der Verbraucher herausfordern. Viele der dort präsentierten Marken bestehen aus natürlichen Nebenprodukten und recycelten Abfällen. Es gibt zum Beispiel Fleisch auf pflanzlicher Basis, Schönheitsaccessoires oder auch Haushaltswaren aus Mülldeponien. 99 recycle präsentierte vor einiger Zeit 3D-gedruckte Alltagsgegenstände aus Abfallmaterialien von Mülldeponien.

Im Mittelpunkt steht „Parley for the Oceans“, eine Umweltorganisation, die aus Meeresabfällen aus Plastik Kleidung und Einrichtungsgegenstände macht. Die Organisation arbeitet mit der Designfirma Nagami zusammen, die ihr Parley Blueprint Module einsetzen, einen Industriedrucker, der an einem ABB-Roboterarm befestigt ist. Im Supermarket befinden sich zudem FFF-3D-Drucker, mit denen der Besucher mehr über den 3D-Druck erfahren soll. Exklusive digitale Kunstwerke (Non fungible Token, NFTs) sind ebenfalls erhältlich.

Mode und Schmuck

In Sachen Mode hat das Geschäft einiges zu bieten. Viele der Produkte sind nachhaltig bezogen oder 3D-gedruckt. Die Londoner Schmuckdesignerin vermarkten ihre 3D-gedruckten Accessoires aus recycelten Fischernetzen. Die französische Haute Couture Marke Jean Paul Gaultier stellt im Pop-up Geschäft seine ersten 3D-gedruckten Schuhe vor. Die Modedesignerin Iris Van Herpen präsentiert Kleider und Korsettgürtel aus Meeresabfällen.

 

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